Anwendungen mit Effektiven Mikroorganismen
EM gibt es in folgenden Variationen:
EM1 flüssig
In EM 1 leben über 80 verschiedene Mikroorganismen (Milchsäure- und Photosynthese-
bakterien, Hefen und Pilze) in einem harmonischen Gleichgewicht zusammen. Diese Kombination ist eine Entdeckung von Prof. Teruo Higa aus Japan aus den 80-er Jahren
des 20. Jahrhunderts..
Landwirtschaft
Silierung, Stallhygiene, Abfallverwertung (Gülle), Bodenverbesserung (Abbau von Chemikalien)
Garten, Ackerbau, Obstbau, Weinbau: Bodenhilfsstoff, Bokashi-Dünger-Herstellung
z.B. aus Pflanzenresten, Rasenschnitt..., gegen Schädlinge und Krankheiten (Schnecken, Pilze, Milben...)
Haushalt
Reinigung, Frischhaltung, Geruchsbeseitigung, Wasserverbesserung, Verbesserung der Heizleistung, Zimmerpflanzenpflege, Hygiene, Kosmetik, Holzreinigung, Holzschutz, gegen Schimmelbildung, gegen Rost, gegen Fettablagerungen, gegen Verstopfung (Rohrleitungen), Verwertung von Küchenabfällen zu wertvollem Pflanzendünger (Bokashi).
Teichsanierung- und –Pflege
Tierhaltung
Pferde, Hunde, Katzen, Kleinnager, Aquarien, Terrarien, Bienenzucht, Vögel, Geflügel...
Hausbau
Beton- und Mörtelhärtung, in Farben, Anstrichen, Holzschutz
Umwelt
Säuberung von Gewässern u. Wasserleitungen, Hilfsmittel für Kläranlagen, Umwandlung von Müll in abbaubare Stoffe ( auch Gifte!), Bodenverbesserung (Lockerung, Erhöhung der Wasseraufnahmefähigkeit und –Speicherung > weniger Überschwemmungen)
Gesundheit
Nahrungsergänzungsmittel mit EM, Kosmetika, Zahnpasta, Anwendungen in der Zahnarztpraxis und im Zahnlabor
EM-Keramikpipes
Der einzigartige Kibushi-Ton ist für die Herstellung der EM-Keramik ausgewählt. Er enthält organisches Material von Pflanzen, die 1 Mio. Jahre alt sind, welches dann die Nahrung von EM wird. Durch die Fermentation des Tons mit EM kommt es zu stofflichen Umsetzungen und Reifungsprozessen. Die kristalline Matrix der Tonmineralien speichert die typischen energetischen Fingerabdrücke der EM-Mikroorganismen bei der Fermentation. Beim Brennen des Tons werden diese Schwingungen fixiert, während die verursachenden Mikroorganismen mehrheitlich absterben, aber Ihre energetische Botschaft ist in die Keramik eingebrannt.
Wasser und EM-X Keramik
Unser Planet ist blau, weil das vorherrschende Wasser auf seiner Oberfläche und in der Atmosphäre Licht im blauen Spektrum am stärksten reflektiert. Das Leben auf der Erde ist ohne Wasser undenkbar. Es kam wahrscheinlich aus dem Universum mit Meteoriten und Kometen im Eis auf den jungen Planeten und entfaltete sich in den Meeren. Fast alle Lebensvorgänge basieren daher auf Wasser als Medium. Die Eroberung des festen Landes durch das Leben konnte daher nur unter Mitnahme des Meeres im Körper der Landlebewesen geschehen. Viele Prozesse, die sich außerhalb des Körpers im Meerwasser abgespielt haben, mussten auf wässriger Basis in den Körper verlegt werden. Bezeichnenderweise mit dem gleichen Salzgehalt wie in den Urmeeren. Wasser spielt also als Medium des Lebens auf unserem Planeten die entscheidende Rolle.
Wasseranomalien
Einige besondere physikalische Eigenschaften, die sogenannten Anomalien des Wassers, setzen es ab von Verbindungen, die nach der Systematik des Periodischen Systems der Elemente mit ihm verwandt sind. Die aus diesen Anomalien resultierenden Verhältnisse geben dem Leben seine Existenz-Nische. Statt bei
0 °C hat Wasser seine höchste Dichte bei 4 °C. Bei 4 °C sind die Wassermoleküle maximal chaotisch ineinander verschachtelt und nehmen daher am wenigsten Platz weg. Unter 4 °C nimmt die kristalline regelmäßige Anordnung der Moleküle immer mehr zu, die wieder mehr Raum in Anspruch nimmt. Deshalb schwimmt das kältere (weniger dichte) Eis auf dem wärmeren (dichteren) Wasser und schützt das Leben darunter.
Eigentlich müsste Wasser bei minus 120 °C schmelzen statt bei 0 °C und bei –100 °C sieden statt bei +100 °C. Die kritische Temperatur, oberhalb derer Wasser in gasförmigem Zustand sich unter Druck nicht mehr verflüssigen lässt ist 374 °C. eigentlich müsste sie bei 50 °C liegen. Wasser braucht doppelt so lang zur Wärmeaufnahme wie theoretisch berechenbar. Seine Oberflächenspannung ist zehnmal größer, als zu erwarten wäre. Wasser hat eine enorm hohe Wärmespeicherfähigkeit. Damit ist Wasser für den moderaten und relativ ausgeglichenen Temperaturhaushalt als Blut der Erde und in Körperflüssigkeiten verantwortlich. Es transportiert und reguliert Wärme. Es ist ein sehr gutes Lösungsmittel. Es kommt als einziger Stoff bei den auf der Erde verbreitet auftretenden Temperaturen in allen drei Aggregatzuständen (fest, flüssig, gasförmig) gleichzeitig nebeneinander vor.
Eine weitere Besonderheit des Wassers ist der fließende Übergang zwischen den Aggregatzuständen. In den Adern eines Eiskristalls ist immer noch flüssiges Wasser zu finden. Der kristalline Zustand beginnt bei 0 °C zu schmelzen und ist erst bei 42 °C endgültig beendet, wie auch die Lebensmöglichkeit des Menschen und vielen Lebensformen. In diesem Übergangsbereich befindet Wasser sich im Zustand eines Flüssig-Kristalls. Bei 37,5 °C ist die spezifische Wärmekapazität von Wasser am geringsten.
Wasserstruktur, Cluster
Diese Anomalien und besonderen Eigenschaften des Wassers werden hauptsächlich auf eine Besonderheit im Bindungscharakter des Wassermoleküls zurückgeführt, die Wasserstoffbrückenbindung. Das Wassermolekül (H2O) setzt sich aus einem Sauerstoff-Atom (O) und zwei Wasserstoff-Atomen (H2) zusammen die durch gemeinsame Elektronenpaare verbunden sind. Sauerstoff und Wasserstoff sind sehr ungleiche Partner, weil der Sauerstoff eine viel höhere Elektronegativität hat. Deshalb werden die gemeinsamen Elektronen sehr stark zum Sauerstoff hinübergezogen, die beiden Wasserstoffatome zeigen daher nach außen ihre positive Ladung, während der Sauerstoff die negative Ladung der Elektronen um sich versammelt. Zwar ist die Anzahl von Protonen und Elektronen in dieser Verbindung ausgeglichen, doch entsteht durch die ungleiche Ladungsverteilung ein Dipol mit einer negativen und einer positiven Seite.
Diese Dipole ziehen sich untereinander mit ihren unterschiedlichen Ladungsseiten gegenseitig an und bilden die Wasserstoffbrückenbindung. Die Wassermoleküle, die durch Wasserstoffbrücken miteinander verbunden sind, bilden dadurch Flüssigkristalle, die sogenannten Cluster. Sie entstehen ständig und zerfallen auch wieder. Je mehr Energie dem Wasser durch Bewegung in der natürlichen Wirbelbildung und/oder durch elektromagnetische Strahlung (z.B. Wärme) zugeführt wird, desto geringer ist die Neigung zur Bildung großer Cluster-Strukturen.
Die durchschnittliche Größe dieser ständig entstehenden und sich wieder auflösenden Cluster ist also ein Indikator für den Grad der Energetisierung des Wassers. Wird dem Wasser Energie entzogen, steigt die durchschnittliche Größe der Cluster-Strukturen. Die Cluster-Größe bestimmt die Fähigkeit des Wassers, andere Stoffe zu durchdringen oder zu umschließen. Große Cluster gehen schwerer durch Zellwände oder Kapillaren und sind wegen geringerer Berührungsflächen weniger gut in der Lage, andere Stoffe zu umlagern und damit zu transportieren. Der ungestörte Naturkreislauf des Wassers durch die Erdkruste und Atmosphäre sorgt mit unterschiedlichen Mitteln immer wieder für eine Energiezufuhr ins Wasser und damit für eine Verkleinerung oder Auflösung der Cluster-Strukturen. Dies ist eine Grundbedingung für eine regenerative Entwicklung des Lebens.
Wasser als Informationsträger
Der Dipolcharakter des Wassermoleküls bestimmt eine weitere Eigenschaft des Wassers: Es ist durch Magnetismus beeinflussbar. Wie ein Tonband die Tonschwingungen durch einen Wechsel der Magnetisierung der kleinsten Eisenteilchen aufzeichnet und speichert, so speichern Wassermoleküle und –Cluster Schwingungen von energetischen Einstrahlungen jeder Art und die elektromagnetischen „Fingerabdrücke“ von Stoffen, die im Wasser gelöst oder als Feststoffe enthalten sind oder waren. Abhängig von den weiteren Einflüssen, denen das Wasser ausgesetzt ist, können diese energetischen Spuren im Wasser über sehr lange Zeit gespeichert bleiben, auch wenn die Stoffe längst aus dem Wasser entfernt wurden. (Homöopathie!)
So ist Wasser auch und ganz besonders ein Transporter nicht nur von stofflicher Substanz, sondern von elektromagnetischen Informationen. Im Stoffwechsel des Lebendigen ist entgegen der unmittelbar wahrnehmbaren Bedeutung des stofflichen, das feinstoffliche (auf Schwingungs-Informationen basierende) Element von viel größerer Bedeutung. Ohne Koordination auf der Informationsebene kann im Organismus keine stoffliche Zuordnung stattfinden. Je besser die Kommunikationsebene im Zellstoffwechsel z.B. über Biophotonen (sehr schwache ultraviolette Laserlichtblitze, mit denen Zellen untereinander und intern kommunizieren) funktioniert, desto vollkommener auch der stoffliche Stoffwechsel.
Bei höherer Bewusstseinsentwicklung ist sogar ein rein energetischer Stoffwechsel zur Aufrechterhaltung des Lebens jenseits unserer Normen möglich. Stoffwechselstörungen, also krankhafte Entwicklungen haben also immer eine Wurzel in einer energetischen Kommunikationsstörung. (Auch beim Menschen!)
Wasser als Mittler von Informationen ist daher auch die Basis einer Informationsmedizin, die in das elektromagnetische Schwingungsgefüge des Lebens korrigierend oder ausgleichend eingreift, der Homöopathie. Je stärker die Verdünnung (und damit die Abnahme seines stofflichen Aspekts) eines Homöopathikums ist, desto stärker und auf alle Ebenen des Seins ausgreifend ist seine Wirkung.
Wasser transportiert ohne Wertung die unterschiedlichsten Informationen in den Organismus oder im Organismus. Es hat einen stark verbindenden Charakter global wie lokal.
Kolloidalzustand
Die stoffliche Ebene des Lebens braucht zur Aufrechterhaltung einen speziellen physikalischen Zustand, in dem sich Feststoffe in Wasser oder Köperflüssigkeiten befinden müssen: Den Kolloidalzustand. Diesen unter Aufbietung aller Möglichkeiten aufrecht zu erhalten ist eine weitere Grundbedingung des Lebens. Ein Kolloid ist ein festes Teilchen aus wenigen Atomen von einer elektrischen Ladungsschicht umgeben. Durch die gleichnamige Ladung stoßen sich die Kolloide in einer Flüssigkeit immer ab und sind dadurch ständig in Bewegung. Sie setzen sich niemals ab. Entzieht man einem System im Kolloidalzustand durch Zufuhr elektronenraubender Chemikalien oder elektromagnetischer Stör-Felder Energie, so kommt es zu einer Entladung der Kolloide. Sie bilden dann größere Aggregate, die in einer Flüssigkeit der Schwerkraft folgend zu Boden sinken, sich absetzen. In Körperflüssigkeiten ist dies das Ende des Lebens. Beispielsweise befinden sich Eiweißstrukturen im Lebendigen immer im Kolloidalzustand. Erhitzt man sie über 42 °C, verlieren sie ihren Kolloidalzustand, indem sie koagulieren und ausflocken.
Der Wasserkreislauf in der Natur
Der ungestörte Wasserkreislauf in der Natur hat also vereinfacht gesehen folgende Funktionen hinsichtlich der Wasserregeneration. Wasser verdampft in die Atmosphäre und steigt in immer kleiner werdenden Tröpfchen bis hinauf in höchsten Atmosphärenschichten. Dort sind Wassertröpfchen unvorstellbar klein, haben ideale Kugelform und bestehen fast nur noch aus Oberfläche. Je kleiner ein Tropfen ist, desto größer ist seine Oberfläche im Verhältnis zu seinem Inhalt. Hier in der Ionosphäre nimmt das Wasser mit seiner maximalen Oberfläche kosmische Energie und Informationen in Form von z.B. Photonen auf. Es macht sich durch Luftströmungen und Temperaturgefälle wieder an den Abstieg und kommt als Regen oder Nebel wieder zur Erde oder ins Meer. Es wird durch Verwirbelung in vertikale und horizontaler Strömung im Meer fortwährend energetisiert und nimmt dabei z. B. auch die unterschiedlichen energetischen Qualitäten der verschiedenen Mondphasen auf. Auf dem Land versickert es und gibt aus dem Boden und der Luft gelöste Stoffe an tiefere Bodenschichten und porösen Gesteinskörper wieder ab.
Während der Durchströmung der Erdkruste wird es fortwährend mikro- und makroverwirbelt und durchtritt die Magnetlinien des Erdmagnetfeldes in allen erdenklichen Richtungen. Es nimmt die elektromagnetischen Schwingungen der Kristalle des durchströmten Gesteins auf und löst Stoffe aus dem Gestein und nimmt auch feste Substanzen mit.
Wenn das Wasser dann von allein gegen die Schwerkraft in permanenter Verwirbelung in der Erdkruste aufsteigt, sortiert es in der Wirbelströmung die größeren und schwereren Stoffe, wie radioaktive Elemente oder Schwermetalle, aus und kommt mit kleinsten Mineralteilchen an der artesischen Quelle zutage. Die bei Verwirbelung entstehende elektrostatische Aufladung sorgt dafür, dass die Mineralien im Kolloidalzustand sind. Ein solches Wasser ist in einem hohen natürlichen Energiezustand mit großer innerer Oberfläche und starker Photonenemission und transportiert lebenswichtige Spurenelemente und Mineralien in optimaler Stoffwechsel-Verfügbarkeit, im Kolloidalzustand. Es unterstützt das Lebendige durch sein hohes Energieniveau und verbindet das Leben über Informationen räumlicher und zeitlicher Qualität mit dem Kosmos. Es hat genügend freie Kapazitäten für Transportfunktionen im Organismus, weil es nicht mit Chemikalien überladen ist.
Mensch und Wasser
Die menschlichen Einflüsse verändern diese ideale Qualität in vielen Fällen. In der Atmosphäre kommt das Wasser mit industriellem Feinstaub und Gasen in Kontakt und nimmt diese auf. Es wird durch künstliche Radioaktivität und Elektrosmog entladen und mit lebensfeindlichen Informationen belastet. So kommt es als saurer Regen zur Erde. Energiearm und voller Stör-Informationen kann es alle Ökosysteme, z.B. Wald, Teiche, Seen und Meere nicht vitalisieren sondern belastet diese zusätzlich, indem es Energie aus diesen abzieht, um dadurch wieder stoffwechselverfügbar zu werden.
Die gelösten Chemikalien bilden Säuren, die das Puffersystem des Bodens aus dem Gleichgewicht bringen und damit ehemals festgehaltene und aus dem Verkehr gezogene Stoffe wie Aluminium lösen. Dieses Zellgift findet sich dann in oberflächennahen Quellen wieder und vergiftet sie. In den Boden gebrachte Gifte werden gelöst und in das Grundwasser getragen. Atomversuche stören das Energiegefüge des Planeten und übertragen ihre chaotischen Informationen auf Quellen und Gewässer.
Die vorherrschende globale Negativität von Gedanken und Emotionen erzeugen elektromagnetische Schwingungen im Energiefeld des Einzelnen wie auch des Planeten, die sich auf das Wasser übertragen. Leitungswasser wird durch Druck und Rohrleitungen, die nicht die natürlichen Strömungsgesetze beachten, seiner Energie beraubt. Belastungen aus dem Rohrnetz und Abwasser-Recycling (Medikamentenreste, Hormone) tragen dazu bei dass Leitungswasser im Extremfall zu hygienisiertem Brauchwasser wird. Im Stoffwechsel chemisiert es, weil es nicht im Kolloidalzustand ist und zieht Energie ab, um die großen Clusterstrukturen (voller Altlasten auf der Informationsebene) zu verkleinern und Stoffwechselverfügbar zu werden.
Mineralien liegen in anorganischen großen Aggregaten vor und können kaum verwertet werden. Die entstehenden Ablagerungen belasten die Vitalität des Organismus als Abfall-Deponien. Mineralwasser darf legal mehr Schadstoffe enthalten als Leitungswasser. Es wird mit Tiefbohrungen und Hochdruckpumpen unreif der Erde entrissen und dabei zusätzlich energielos gemacht. Die widernatürliche Gewalt reißt große Mineralkomplexe, radioaktive Elemente und Schwermetalle mit sich. Mineralwasser wird mit dem Abfallprodukt der Zellatmung - Kohlensäure - oder durch Bestrahlung bzw. Ultrahocherhitzung haltbar gemacht. Kein Wunder, dass energetisch geschwächte Menschen, Alte und Kranke Schwierigkeiten haben, größere Mengen davon zu trinken. Der schwache Organismus zeigt einen gesunden Abwehrreflex gegen starke Energieverluste. So entsteht ein Schlamassel, den alle auslöffeln müssen, da sich niemand der globalen Integration durch das negative Energiefeld, das auch das Wasser negativ informiert, entziehen kann.
EM-X Keramik
Der Mensch hat die Mittel, die selbst verursachte Misere zum Guten zu wenden. Gebete und positive Gedanken übertragen Ihre Schwingungen auf das Wasser, das sie weiterträgt und alles damit integriert. EM reinigt das Wasser oder sorgt dafür, dass es gar nicht erst verschmutzt wird. EM-X Keramik gibt die gute Energie dazu. Zitat von Prof. Higa: „Der einzigartige Kibushi-Ton ist für die Herstellung der EM-Keramik ausgewählt. Er enthält organisches Material von Pflanzen, die 1 Mio. Jahre alt sind, welches dann die Nahrung von EM wird.
Die urzeitlichen Mikroben haben noch Enzyme gebildet. EM, urzeitliche Mikroorganismen und Pflanzen, sie alle kommen in der EM-Keramik zusammen. Es ist, als ob die Ewigkeit der Geschichte in der Keramik eingeschlossen wäre!“ Eine Modellvorstellung von der Wirkungsweise und ihrer Entstehung:
Durch die Fermentation des Tons mit EM kommt es zu stofflichen Umsetzungen und Reifungsprozessen, evtl. restliche Schadwirkungen von Bestandteilen des Tons werden dabei von EM in harmlose Verbindungen zerlegt. Enzyme und andere positive Stoffwechselprodukte reichern sich im Ton an. Die kristalline Matrix der Tonmineralien speichert die typischen energetischen Fingerabdrücke dieser Substanzen und Organismen bei der Fermentation. Beim Brennen des Tons werden diese Schwingungen fixiert, während die verursachenden Mikroorganismen mehrheitlich absterben. Aber Ihre energetische Botschaft ist in die Keramik eingebrannt. Die Keramik-Struktur wirkt nun als permanenter Transformator von formloser allgegenwärtiger Kosmischer Energie in typische elektromagnetische Schwingungen, die gleichartigen Organismen in der Umwelt eine energetische Basis positiver Resonanz bietet. Zusätzlich wird durch diese Transformation elektromagnetische Strahlung im langwelligen Infrarot-Bereich (Far infrared) abgegeben, die in Ihrer Tiefengewebswirksamkeit außerordentlich aktivierend heilsam ist.
EM-X Keramik und Wasser
Wie kann nun Wasser von EM-X Keramik beeinflusst werden? Die von der Keramik abgegebene elektromagnetische Strahlung energetisiert das Wasser. Es werden dabei große Cluster-Strukturen in wesentlich kleinere zerlegt. Homöopathische Altlasten-Schwingungen werden dabei gelöscht. Die elektromagnetischen Einflüsse der Keramik sind so stark, dass sie sogar die Kristallstruktur von im Wasser gelöstem Kalk verändern, wie dies sonst bei magnetischer Wasserbehandlung beobachtet wird.
Das nun energetisch erneuerte Wasser steht für den Transport neuer Informationen zur Verfügung. Die typischen Schwingungen der beim Brennen der Keramik fixierten Substanzen und Mikroorganismen werden von der Keramik abgestrahlt und auf das Wasser übertragen. Sie bilden ein probiotisches, lebensförderndes Resonanzfeld, das pathogenen Keimen degenerativen Typs kein gedeihliches Umfeld beschert, da diese ein anderes Schwingungsspektrum haben. So ist zu erklären, warum durch EM-X Keramik energetisiertes Wasser generell viel besser gegen Verkeimung im negativen Sinn geschützt ist. Das ermöglicht z.B. die Herstellung von Naturkosmetik ohne Konservierungsmittel oder die reduzierte Chlordosierung im Schwimmbad.
Welches Wasser nehmen für EM?
Grundsätzlich sollte Wasser immer mit EM-X Keramik behandelt werden, um den effektiven Mikroorganismen ein unterstützendes Hintergrundfeld für ungestörte Entwicklung zu bieten. Durch die Behandlung möglichst mehrere Stunden oder praktischerweise über Nacht werden die Clusterstrukturen im Wasser verkleinert. So kann Wasser als Medium des mikrobiellen Stoffwechsels die Zellwand leichter durchdringen. Es ist einfach fließfähiger.
Bei Verwendung von Leitungswasser kann Chlor über Nacht ausgasen, wenn es mit EM-X Keramik behandelt wird. Optimal ist ein gutes Quellwasser, wenn es mit vertretbaren Mitteln erreichbar ist. Quellwasser ist ein unbehandeltes Wasser, das ohne technische Mittel und Manipulationen direkt an der Quelle abgefüllt wird. Es hat noch seine ursprüngliche natürliche Quell-Energie. Ist der Aufwand hinsichtlich Transport und Kosten zu hoch, um Quellwasser zu bekommen, kann man Leitungswasser auch reinigen. Der Einfachheit und Kostenersparnis halber bieten sich Filter auf Aktivkohlebasis an. Umkehrosmose oder Dampfdestillation ist verhältnismäßig aufwendig hinsichtlich Wasser- bzw. Energieverbrauch.
Wie viele Pipes pro Liter?
Je mehr Pipes im Wasser sind, desto schneller verläuft der Energetisierungsprozess. Bei größeren Wassermengen orientiert man sich an den Angaben der Broschüre EM-Anwendungen. Bei kleineren Wassermengen wird nach Gefühl oder Faustregel dosiert, z.B. 9 - 18 Pipes pro Liter. (Immer 3-er-Gruppen)
Literaturempfehlung und Quelle:
Josef Zerluth/Michael Gienger, Gutes Wasser, Neue Erde Verlag 2004.
Bill-Institut
Karl-Heinz Grund
Römerstr.5
75387 Neubulach-Oberhaugstedt
Tel. 07053-9205353
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EM-Super-Cera-Pulver
Wenn man die Keramik-Pipes wieder zermahlt, entsteht dieses graue Pulver, das dieselben Eigenschaften wie die Keramikpipes hat, aber in der Anwendung wesentlich flexibler ist. Im Gartenbau wird dieses Pulver im Boden verteilt und breitet dort seine Eigenschaften länger aus als das flüssige EM.
EM-X Gold
Sango-Korallen, Nigari (Uressenz aus dem Meer) und Meeresalgen, fermentiert mit EM ergeben ein Erfrischungsgetränk, das sich durch besonders viele Antioxidantien auszeichnet, welche die freien Radikalen bekämpfen und deshalb die Immunabwehr stärken.
EM im Gartenbau
Pflanzenpflege
Durch Gießen mit verdünntem EM, Streuen oder Gießen von Keramikpulver können folgende Ergebnisse erzielt werden: Erhöhte Ernten, besserer Geschmack, Verzicht auf Kunstdünger und Spritzmittel, weniger Schädlinge (z.B. Schnecken), Abbau von Schadstoffen
Sehr ausführliche Anweisungen hier:
Anwendung von EM im Pflanzenbau
Die folgenden Beispiele zum Einsatz von EM im Pflanzenbau stützen sich auf internationale Erfahrungen und Aussagen von EM – Anwendern. Sie sind in dem Sinne keine Empfehlungen sondern sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Es gibt keine genauen Richtlinien oder vorgeschriebenen Dosierungen. Wir empfehlen jedem Anwender, eigene, in seinen Arbeitsablauf passenden Anwendungskonzepte zu entwickeln,
zu testen und zu optimieren.
Was soll mit EM im Pflanzenbau bewirkt werden?
Laut internationaler Erfahrungsberichte von EM – Anwendern werden wiederholt folgende Wirkungen bestätigt:
• Bodenstruktur wird verbessert bzw. unterstützt
• Fusarien werden reduziert
• Dadurch Rückgang der Nematoden
• Zunahme an Regenwürmern
• Abbau von Salzen im Boden
• Schnellerer Abbau von Chemikalien im Boden
• Drastische Reduktion des Pestizideinsatzes
• Schnellere Reife des EM – Kompostes, keine üblen Gerüche, weniger Fliegen
• Schnellere Keimung
• Harmonischer Wuchs
• Mehr Blüten – Erhöhte Ernten
• Erfolgreicher Einsatz von FPE zur Verhütung und Bekämpfung von Insekten
und Krankheiten
• Reduzierung der Braunfäule bei Pfirsichen
Mit dem Einsatz von EM beim Pflanzenbau wird ein positiver Einfluss auf das Mikrobenleben im Boden ausgeübt, um indirekt die Gesundheit, Qualität und den
Ertrag der Pflanzen zu verbessern. Es soll ein sog. zymogener – syntetischer Boden geschaffen werden.
Ein solcher Boden enthält hauptsächlich zymogene (fermentaktive) Mikroorganismen
wie Milchsäurebakterien und Hefen aber auch Photosynthesebakterien und Stickstoff bindende Bakterien. Wenn stickstoffhaltiges organischer Material zugeführt wird, entwickelt dieser Boden einen aromatischen, fermentierten Geruch. Die Population von fermentierenden Pilzen wie Aspergillus oder Rhizopus werden vermehrt. Der Anteil an Fusarium unter den Pilzen ist in diesen Böden niedrig (weniger als 5%). Der Wasser-stabile Aggregatszustand ist hoch und die Erde wird weich. Deshalb ist die Löslichkeit von anorganischen Nährstoffen gut. Die Anwesenheit von Aminosäuren, Zucker, Vitaminen und anderen wichtigen Substanzen wird in diesem Boden vermehrt, folglich das Pflanzenwachstum begünstigt.
Wie internationale Erfahrungsberichte von EM - Anwendern zeigen, werden die mit EM hergestellten Produkte, FPE – EM 5 – EM 3 in 1 - auch sehr erfolgreich zur Unterdrückung von Krankheiten und Schädlingen eingesetzt:
• Keine „black spot“ Krankheit mehr an Mangos
• Grauer Schimmel an Litchiblüten wurden unterdrückt mit FPE
• Anthracnose wurde vorgebeugt mit FPE bei Passionsfrucht
• Braunfäule bei Pfirsichen wurde unterdrückt
• Mehltau auf Trauben wurde mit FPE 1:250 zu 90% reduziert
• Phytophtera wurde vermieden bei Avocados
• Blattlausbefall wurde durch Spritzung von EM – A bei Apfelbäumen reduziert
Wie schon erwähnt, sollen mit Hilfe von EM wieder Böden geschaffen werden,
aus denen Pflanzen wachsen die aus eigener Kraft, Krankheiten und Schädlinge
abwehren können. Sodass die „Symptombehandlung“ mit biologischen oder
chemischen Pflanzenschutzmitteln überflüssig wird.
Wir müssen der Natur dankbar sein, dass sie uns mit „Schädlingen“ und „Krankheitserregern“ ein unbestechliches, immer zuverlässiges Kriterium
für fehlende Gesundheit und Fruchtbarkeit bereithält.
(Hans Peter Rusch, 1964)
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Anwendung im Garten – und Obstanbau
Der Einsatz von EM beim Pflanzenbau gliedert sich in zwei Bereiche:
• Zum einen wird versucht über die Bodenverbesserung indirekt Einfluss auf das Pflanzenwachstum zu nehmen.
• Zum anderen wird versucht durch das Besprühen mit aus EM - A hergestellten
Produkten die Pflanze vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen.
Gemüse und Blumen
Herstellung guter Erde zur Jungpflanzenanzucht:
Die Materialien
95 % Anzucht- oder Blumenerde, 5% Dünger–Bokashi, EM–A : Wasser Lösung
Abdeckflies oder Jutesäcke
Anleitung
1. Vermische die Blumenerde mit dem Dünger – Bokashi
2. Gebe das EM – A : Wassergemisch dazu, damit die Erde gut feucht ist
3. Gebe nun diese Erde in einen Behälter, oder auf einen Haufen und decke
sie mit dem Flies oder den Jutesäcken ab, sodass die Erde atmen kann.
Erde so abdecken, damit sie atmen und reifen kann (2 – 3 Wochen)
4. Lasse diese Erde nun 2 – 3 Wochen reifen. Nach dieser Zeit kann sie zum
säen oder anpflanzen verwendet werden.
Prüfe die Erde, dass sie nicht zu trocken und auch nicht zu nass ist.
Drücke sie mit der Hand zu einem Knödel. Dieser Knödel sollte,
wenn man ihn berührt, wieder leicht zerfallen.
Knödelprobe
Aussaat und Pflanzung
Den Boden mit Bokashi gut vorbereiten, siehe oben. Samen (z.B. Kartoffeln)
in verdünnter EM – A Lösung (1: 500) etwa eine halbe Stunde einweichen,
um sie mit EM – A zu ummanteln. Dies impft die Samen mit EM.
Saatgut beizen:
Saatgut Einweichzeit EM – A : Wasser
Kleine Saaten 30 Minuten 1 : 500
Mais 4 – 6 Stunden 1 : 500
Bohnen 24 – 48 Stunden 1 : 500
Danach das Saatgut trocknen lassen. Wenn sich das Saatgut mit dem Fingernagel
leicht eindrücken lässt, hat es die richtige Feuchtigkeit.
Vorbereitung des Bodens:
1. Bei eingesetzter Bodenwärme (über 8 C°) 200 Gramm – 1 kg Dünger-Bokashi
in den Boden flach einarbeiten.
Einarbeiten von Dünger-Bokashi 200 Gramm – 1 kg /m_
2. Nach dem Einarbeiten des Dünger–Bokashi muss die Erde mit einem
EM – A: Wasser – Gemisch von 1: 100 gegossen werden. Mikroorganismen
brauchen es feucht und warm.
Boden angießen mit EM – A: Wasser - 1: 100
3. Nach dem alles mit dem EM – A Gemisch begossen wurde, ist es nun wichtig,
die Erde mit Stroh, Heu oder einem Flies zu bedecken. Dies verhindert das
Austrocknen des Bodens.
4. Den Bodenorganismen muss man nun Zeit geben, damit sie den Boden aufbereiten
können, und damit sich der relativ niedrige pH-Wert vom Bokashi an den pH-Wert
des Bodens anpassen kann. Es vollziehen sich nun sehr wichtige Stoffwechsel-
vorgänge. Wird so ein Boden zu früh bepflanzt, kann der Keimling oder die junge
Pflanze durch den sauren pH-Wert schaden erleiden.
Bitte Vorsicht vor- und nach dem Setzen bzw. Säen
Nach dem Setzen oder Säen soll die Erde mit einer EM – A Lösung von 1:1000
gut gewässert werden, bis der Boden vollständig durchfeuchtet ist. Die Menge
spielt keine Rolle, solange bewässern bis der Boden vollständig nass ist.
Nach dem Setzen oder Säen mit EM – A 1:1000 gut wässern
Während der Wachstumsphase:
1. Abhängig von der Art der Pflanze, einen Monat lang jede Woche mit verdünnter
EM – A Lösung 1:1000 gießen. Häufigere Anwendung kann nicht schaden.
Am Anfang der Wachstumsphase die Abstände des Gießens verkürzen.
Wenn das Wachstum gut ist, Intervalle verlängern. Während des Wachstums
regelmäßig mit EM – A Lösung 1:1000 gießen
2. Bokashi kann als Dünger moderat eingesetzt werden. Nicht zuviel Bokashi
auf einmal. Bokashi nicht direkt auf die Pflanze, sondern ca. 10 – 15 cm
daneben einbringen.
Regelmäßige Gaben von Dünger – Bokashi ist gut für das Wachstum
3. EM – A niemals in höheren Konzentrationen als 1:100 ausbringen. Wegen des
tiefen pH-Werts von EM kann eine höhere Konzentration physiologische
Probleme oder gelbe Flecken auf den Blättern bewirken, insbesondere während Trockenphasen.
4. Eine Kombination mit chemischen Mitteln wird nicht empfohlen.
EM nicht in einer höheren Konzentration von 1:100 anwenden.
EM nicht mit chemischen Mitteln mischen.
Pflanzenschutz
Es gibt mehrere Möglichkeiten um mit Hilfe von EM die Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen. Dabei werden mit EM – A verschiedene Produkte hergestellt, die auf die Pflanze versprüht werden:
• FPE
• EM – 5
• EM 3-in-1
Die Rezepte zur Herstellung dieser Produkte befinden sich im Anhang.
Bokashi – Suppe
Die so genannte Bokashi – Suppe wird angewendet zur Blattdüngung und zum vertreiben von Insekten.
Beispiel
1. Gebe 5 kg Bokashi in einen wasserdurchlässigen Sack.
2. Lege diesen Sack 8 -12 Stunden in 50 Liter Wasser, damit Nährstoffe und
Mikroorganismen aus dem Bokashi herausgelöst werden.
3. Entferne den Sack und fülle nach dieser Zeit 450 Liter Wasser hinzu.
4. Gebe zu diesen 500 Litern Bokashi–Suppe 1 Liter EM–5 hinzu und verrühre sie gut.
5. Verspritze nun diese Suppe im Gewächshaus über die Beregnung innerhalb von
24 Stunden. Diese Bokashi – Suppe ist nicht lange haltbar.
Bokashi – Suppe mit EM - 5 zur Blattdüngung und Insektenvertreibung (1:500)
Anstatt Bokashi im Sack kann auch 1 Liter frischer Bokashi – Saft ins Wasser
gemischt werden (1: 500)
Fermentierter Pflanzenextrakt
Beim Fermentieren verschiedenster Pflanzen werden deren wirkungsvolle Inhaltsstoffe in EM – A gebunden um sie verdünnt auf die Pflanzen und den Boden zu sprühen.
Dabei können alle Pflanzen verwendet werden die voller Lebens- und Wuchskraft sind, auch Beikräuter (Unkräuter). Kräuter mit einem medizinischen Wert machen FPE noch wirkungsvoller.
Giftige Pflanzen sollen allerdings nicht verwendet werden.
Beispiel
Regelmäßiges versprühen von FPE zusammen mit EM – 5 in einer Konzentration von 1:100 im Abstand von 7 bis 10 Tagen fördert gesunde und kräftige Pflanzen und unterstützt sie zur Abwehr von Krankheiten und Schädlingen.
Durch die Zugabe von 0,1% Zuckerrohrmelasse als Haftungsmittel wird die Wirkung erhöht.
1 Liter FPE + 1 Liter EM – 5 + 0,5 Liter Melasse + 100 Liter Wasser
Das regelmäßige Besprühen der Pflanzen mit FPE + EM – 5 im Abstand von
7 – 10 Tagen in einer Konzentration von 1:100 ab Beginn der Wachstumsphase
unterstützt sie beim Abwehren von Krankheiten und Schädlingen.
Immer zum Morgentau, nach einem Regen oder auch nach Sonnenuntergang.
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Insektenschutz mit EM 3-in-1 (Isseki Sancho)
Für den Fall eines massiven Auftretens von schädlichen Insekten, gibt es die Möglichkeit durch das Fermentieren verschiedenster scharfer Gewürze, deren Wirkstoffe in EM – A zu binden und auf die Pflanzen in starker Verdünnung zu spritzen.
EM 3-in-1 sollte nur beim Auftreten von Schädlingen eingesetzt werden, da es auch Nützlinge schädigen kann.
Beispiel
Bei Insektenbefall EM 3-in-1 in einer Konzentration von 1:100 bis 1:500 in regelmäßigen Abständen auf die Pflanzen sprühen, bis die Insekten verschwunden sind.
Natürlich ist es auch möglich EM 3-in-1 + FPE + EM – 5 + EM – A zusammen in einer Mischung (1:100 – 1:500) z.B. wöchentlich auszubringen.
Mit dem Versprühen von EM 3-in-1 werden Insekten vertrieben. Nur bei Befall einsetzen, da es auch gegen Nützlinge wirksam ist.
EM 3-in-1 kann auch zusammen mit FPE + EM - 5 + EM – A ausgebracht werden.
Ernte
Nach dem Abernten sollte der Rest der Pflanzen, auch beschädigte oder kranke, auf dem Feld bleiben und in die Erde eingearbeitet werden. Man sagt dazu auch Flächenkompostierung.
Beispiel
Den Rest der abgeernteten Pflanzen zusammen mit geringen Mengen Bokashi in die aerobe Zone (5 – 15 cm) des Bodens einarbeiten.
Zusammen mit Stroh, Laub oder Grasschnitt mulchen und mit EM – A Lösung 1:100 reichlich wässern.
Das mulchen mit Stroh oder Gras ist eine wichtige Methode für:
• Erhalt der Bodenfeuchtigkeit
• Erhalt der Bodentemperatur
• Erhalt eines guten Umfelds für Mikroorganismen und auch EM
• Unterdrückung von Unkräutern
• Verhinderung von Erosion
• Verbesserung der physischen Bodenkonstitution
• Einbringen von organischem Material zur Ernährung der Bodenorganismen
Sehr wichtig, den Boden mit viel organischer Masse versorgen, Erntereste auf dem Feld lassen und zusammen mit Bokashi in den Boden graben. Mit Stroh oder Grasschnitt als Mulch bedecken und mit EM – A Lösung 1:100 großzügig wässern.
Bewässerung über Tröpfchenbewässerung oder Bewässerungsmatten
Die EM – Produkte können auch über automatische Bewässerungen gegeben werden. Es gilt hier nur zu beachten, dass sich manche Bakterien zu ihrem Schutz einschleimen, sollten irgendwelche Rückstände im Wasser sein. Dadurch kann es zu Verstopfungen des Systems kommen.
Sicherheitshalber sollte bei solchen Anlagen nur stoßweise EM zudosiert werden, damit das Leitungssystem die restliche Bewässerungszeit wieder gespült wird.
!!! Achtung !!!
Bei der automatischen Zugabe von EM in Bewässerungssystem besteht die Gefahr des Verschleimens des Systems und dadurch Verstopfungsgefahr der Düsen.
Nur stoßweise dafür konzentrierter EM zudosieren. Danach das System während des Bewässerns spülen.
Obstanbau
Aufzucht von Setzlingen:
Es ist wichtig, für die jeweiligen Umweltbedingungen und das entsprechende Management der entsprechenden Plantage die passende Sorte zu wählen. Ebenso wichtig ist es, Setzlinge von hoher Gesundheit und Qualität auszuwählen, da es teuer ist, Obstbäume zu ersetzen.
Bodenvorbereitung
• Im Herbst oder Frühjahr 300 – 1000 kg/ha Bokashi auf den Boden aufbringen
• großzügig mit EM-A Lösung 1:100 bewässern.
• Erde mit Stroh, Grasschnitt oder Laub bedecken
Wichtig, der zu bepflanzende Boden muss gründlich vorbereitet werden, da die Kulturen in der Regel länger am selben Platz bleiben (Dauerkultur). Mit Gründüngung und Bokashi genügend organisches Material in den Boden bringen.
Vor und nach dem Setzen
• In das Pflanzloch 1 Schaufel Bokashi geben und gut mit der Erde vermischen
• Nach dem Setzen die Erde mit Stroh, Grasschnitt oder Laub bedecken
• Alles großzügig mit einer EM-A :Wasser Lösung (1:500) gießen
Setzlinge gut wässern, mit EM-A Lösung 1:500. Erde mit Mulch bedecken.
Wachstumsphase (frostfreie Zeit)
• Regelmäßig mit einer EM-A Lösung 1:100 gießen
• Einmal pro Monat mit etwas Bokashi düngen
• Regelmäßig, alle 7 bis 10 Tage die Pflanzen zur Verminderung von Schädlingsbefall und Krankheiten mit EM-5 und FPE 1:100 besprühen
• Beim Auftreten von hartnäckigen Schädlingen EM 3-in-1 mit einer Konzentration von 1:100 auf die Pflanzen sprühen
Während der Vegetation die Pflanzen regelmäßig mit EM-5, FPE und EM-A besprühen um Schädlinge und Krankheiten in Schach zu halten. Immer am Abend oder früh morgens sprühen.
Möglichkeiten der Bokashi-Düngung bei größeren Bäumen
Vor allem im biologischen Obstbau ist es wichtig dem Wurzelraum organische Masse und Nährstoffe zuzuführen. Man legt dabei Depots an.
Beispiel 1:
In 15 – 20 cm tiefe Löcher wird der Bokashi als Vorrat eingegraben. Am äußeren Rand der Baumkrone werden 2-3 Löcher je m_ als Nährstoffdepot angelegt.
Beispiel 2:
Anlage eines Nährstoffdepots in Form eines Grabens
Nach der Ernte
Nach der Ernte ist es wichtig, die Wurzelscheibe mit Mulch zu bedecken, und die Pflanzen so für den Winter vorzubereiten. Dabei unbedingt beachten, dass das Mulchmaterial nicht zu nah am Stamm liegt. Es muss unbedingt ein Abstand von mind. 5 cm eingehalten werden, um Fäulnis des Stammes zu vermeiden.
Das Material großzügig mit einer EM-A Lösung von 1:500 wässern.
Gebrauchsanweisung zu EM
Was ist EM – 1?
EM – 1 oder im englischen auch Stock-EM genannt ist eine Grundkultur.
EM – 1 beinhaltet eine in Balance gebrachte Mischung verschiedenster regenerativ wirkender Mikroorganismen.
EM – 1 ist bei einer optimalen Lagerung mind.12 Monate haltbar.
EM – 1 sollte in einem dunklen Raum, bei Temperaturen zwischen 15 und 20 °C gelagert werden. Hohe Temperaturschwankungen, Sonnenlicht und starke elektrische Quellen vermeiden.
EM – 1 hat einen süß-sauren Geruch und Geschmack
(pH-Wert unter 3,7).
Die an der Oberfläche auftretenden weißen oder beigen Pilze sind nützlich für EM – 1.
EM – 1 kann auch direkt angewendet werden. Aus Kostengrüden empfehlen wir jedoch die Aufvermehrung zu EM – A. (A steht für Aufvermehrung oder Aktivierung).
Die Herstellung von EM – A
Was ist EM – A?
EM – A oder im englischen auch Muti-EM genannt ist aufvermehrtes EM – 1.
(Das A steht für Aufvermehrung oder Aktivierung).
EM – A wird zur Herstellung aller Folgeprodukte verwendet.
Einsatzbereiche von EM – A
• Pflanzenbau
• Tierhaltung
• Abwasserbehandlung
• Abfallbehandlung
• Hauhalt und Garten
Wie macht man EM – A?
Materialien
3 % gutes EM – 1, 3 % Zuckerrohrmelasse
(50 % Zuckergehalt = Rohrohrzuckermelasse)
94% Wasser guter Qualität. (Ohne Chlorzusatz)
Warmer Standort mit ca. 25 °C.
Anleitung
1. Löse die Melasse in gut warmen Wasser (50 – 60 °C).
2. Fülle den Behälter 4/5 mit Wasser auf. Die Temperatur sollte nun
ca. 38 °C betragen.
3. Gebe nun das EM – 1 zu dem Melasse – Wasser – Gemisch,
und rühre es gut ein.
4. Ein Luftpolster von ca. 15 % sollte bleiben, damit sich das CO-Gas
sammeln kann.
5. Verschließe den Behälter luftdicht, und schaffe eine Möglichkeit
das Gas abzulassen.
6. Stelle den Behälter zur Bebrütung an einen warmen Ort. (20 – 35 °C)
Kriterien für gutes EM – A
• EM – A ist fertig, wenn es riecht und schmeckt wie EM – 1
• Die Bebrütungstemperatur entscheidet über die Bebrütungsdauer.
(5 bis 14 Tage)
• Der pH-Wert sollte unter 3,7 liegen.
• EM – A sollte im günstigsten Fall bei ca. 15 °C gelagert werden.
• EM – A sollte in einem Zeitraum von längstens 4 Wochen verbraucht werden.
• Auf der Oberfläche hat sich eine Haut aus Hefen und Pilzen gebildet.
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Die Herstellung von EM – FPE
Was ist EM – FPE?
EM – FPE entsteht durch die Fermentation verschiedenster Pflanzen mit Hilfe von EM – A (Fermentiertes Pflanzen Extrakt). Durch den Fermentationsprozess enthält EM – FPE einen hohen Anteil an Bioaktiver Substanzen, Vitaminen, Hormonen und Enzymen. Diese wirken sehr positiv auf Pflanzen- und Bodengesundheit.
Die Herstellungskosten sind sehr gering wenn frohwüchsige Unkräuter mit einer starken Lebenskraft verwendet werden.
Die Verwendung von Kräutern mit einem medizinischen Wert erhöhen die Qualität und die Pflanzenstärkungseigenschaft von EM – FPE.
Giftpflanzen dürfen nicht verwendet werden.
Verwendung von EM – FPE
• Versprühen auf Pflanzen im Verhältnis 1: 100 bis 1: 500 mit Wasser vermischt.
• Versprühen auf den Boden zur Unterdrückung von Krankheiten im Verhältnis
1: 100 bis 1: 500 mit Wasser vermischt.
Wie macht man EM – FPE?
Materialien
3 % EM- A (Multi-EM) guter Qualität, 3 % Zuckerrohrrohmelasse (50 % Zuckergehalt)
Wasser guter Qualität ( ohne Chlorzusatz) mit einer Temperatur bei 20 – 25 °C.
Behälter voll mit frischen Unkräutern, Kräutern, Gemüse usw.
Anleitung
1. Fülle das Pflanzenmaterial (zerkleinert auf 2 – 5 cm Stücke) in einen
Behälter der luftdicht verschlossen werden kann. Der Behälter muss
min. zu 80 % mit Pflanzenmaterial gefüllt werden.
2. Löse die Melasse mit warmen Wasser auf, und gebe sie in den Behälter
3. Fülle ca. 20 °C warmes Wasser in den Behälter. Lasse einen Luftraum
von ca. 10 %, damit sich dort das entstehende CO_ sammeln kann.
4. Gebe das EM – A hinzu und rühre alles sorgfältig um.
5. Stelle den luftdicht verschlossenen Behälter an einen warmen Ort (20 – 35°C),
nicht direkt in die Sonne.
6. Rühre die Masse regelmäßig um, jeden 3.Tag, damit das Gas entweichen kann.
Kriterien für gutes EM – FPE
• Die Bebrütungstemperatur entscheidet über die Bebrütungsdauer
(ca. 2 Wochen)
• Günstigstenfalls liegt der pH-Wert unter 3,7
• An der Oberfläche hat sich ein Hefe- und Pilzgeflecht in Form
einer Haut gebildet.
• EM – FPE sollte innerhalb 2 Monate verwendet werde.
Herstellung von EM – 5
Was ist EM – 5?
• EM – 5 ist ein organisches Insektizid, es ist nicht giftig.
• EM – 5 wird zur Verhinderung von Krankheits- und Schädlingsbefall
bei Pflanzen eingesetzt.
• EM – 5 wird zur Verhinderung und zur Vertreibung von Insekten
bei Tieren eingesetzt.
• EM – 5 wird als biologische Kontrolle auch vorbeugend eingesetzt.
Verwendung von EM – 5
• EM – 5 in einer Verdünnung von 1:100 (EM – 5:Wasser) auf die Pflanzen sprühen.
• Mische EM – 5 mit EM 3-in-1 50/50 und verwende es vorbeugend.
Wie macht man EM – 5?
Materialien
10 % EM – A guter Qualität, 10 % Zuckerrohrrohmelasse (50 % Zuckergehalt),
10 % Essig (keine Essigessenz verwenden!), 10 % Alkohol ( mind. 40 %),
60 % Wasser (Trinkwasserqualität, nicht chloriert) mit ca. 25°C
Anleitung
1. Löse die Melasse mit ca. 50 – 60 °C warmen Wasser gut auf
und gebe sie in den Behälter.
2. Fülle den Behälter zu _ mit dem 25 °C warmen Wasser auf.
3. Gebe nun Essig und Alkohol in den Behälter und verrühre alles kräftig.
4. Gebe nun das EM – A hinzu. Es ist besser das EM – A erst als letztes
einzumischen, da der Alkohol dann bereits verdünnt ist, und so eine
eventuelle Schädigung der Mikroorganismen durch zu konzentrierten
Alkohol ausgeschlossen wird.
5. Alles gut miteinander vermischen.
6. Verschließe den Behälter luftdicht und stelle ihn an einen warmen Ort
(25°C), nicht direkt in die Sonne.
7. Sorge dafür, dass das entstehende Gas entweichen kann.
Kriterien für gutes EM – 5
• Die Bebrütungstemperatur entscheidet über die Bebrütungsdauer
(ca. 4 Wochen)
• EM – 5 ist fertig, wenn der strenge Melassegeruch verschwunden
und ein Alkoholgeruch entstanden ist.
• Der pH-Wert sollte um die 3,6 liegen.
• EM – 5 sollte innerhalb 6 Monaten verwendet werden.
• EM – 5 an Tieren mit Insektenbefall in 1:10 % Lösung anwenden.
Herstellung von EM – Insektizid oder EM 3-in-1
Was ist EM 3-in-1?
• EM 3-in-1 oder in Südafrika unter dem Namen Isseki-Sancho bekannt
ist ein sehr wirkungsvolles Insektizid auf organischer Basis.
• EM 3-in-1 beinhaltet bekannt stark wirkende, mit EM – A
fermentierte Gewürze.
• EM 3-in-1 sollte nur angewandt werden, wenn ein Problem besteht,
da es auch Nützlinge schädigen kann.
• EM 3-in-1 wird dennoch oft zusammen mit EM – 5 vorbeugend gespritzt.
Verwendung von EM 3-in-1
• EM 3-in-1 in einer Verdünnung von 1:100 (EM 3-in-1:Wasser)
auf die Pflanzen sprühen.
• Mische EM 3-in-1 mit EM -5 50/50 und verwende es vorbeugend.
Einsatzbereiche von EM 3-in-1
• EM 3-in-1 wird bei hohem Schädlingsdruck im Verhältnis 1: 100
auf die Pflanzen gesprüht.
• EM 3-in-1 kann gemeinsam mit EM 5 im Verhältnis 50:50 gespritzt werde.
Wie macht man EM 3-in-1?
Materialien
3 % EM – A guter Qualität
3 % Zuckerrohrrohmelasse (50 % Zuckergehalt)
85 % Wasser guter Qualität ( ohne Chlorzusatz) mit ca. 25 °C
2 % Chili
2 % Knoblauch
2 % Ingwer
2 % schwarzer Pfeffer ( 2. Wahl)
Sollte eines der angegebenen Gewürze lokal nicht zur Verfügung stehen, kann es mit einem Gewürz oder Kraut mit ähnlicher Wirkung ersetzt werden.
Anleitung
1. Gebe die Gewürze zerkleinert in einen Luftdicht verschließbaren Behälter
2. Vermische die Melasse und das EM – A mit dem warmen Wasser und fülle
den Behälter zu 85 % auf. Der verbleibende Leerraum dient als Luftpolster
damit sich das CO_ sammeln kann.
3. Verschließe den Behälter luftdicht, und stelle ihn an einen warmen
(25 °C) Ort, nicht direkt in die Sonne.
4. Sorge dafür, dass das Gas entweichen kann.
5. Es empfiehlt sich die Flüssigkeit in regelmäßigen Abständen zu verrühren,
damit das Gas besser entweichen kann.
Kriterien für gutes EM 3-in-1
• Die Bebrütungstemperatur entscheidet über Bebrütungsdauer
(2 – 4 Wochen)
• Ist EM 3-in-1 fertig sollte der pH-Wert unter 3,7 liegen.
• EM 3-in-1 sollte innerhalb 6 Monate verwendet werden.
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Kompostherstellung (Bokashi)
Herstellung von sog. „Bokashi“-Kompost unter Luftabschluss mit EM.
Und so wird es gemacht:
Zur Herstellung von Bokashi und EM-Kompost
Was ist Bokashi?
Der Begriff Bokashi bedeutet in der japanischen Sprache „Allerlei. In der EM-Technologie hat sich Bokashi als Bezeichnung für „fermentiertes organisches Material“ eingeführt. Bokashi ist weitgehend vergleichbar mit dem Silagefutter in der Landwirtschaft oder sauer eingelegtem Gemüse, insbesondere Sauerkraut.
Mit Hilfe von EM können somit auch organische Abfälle wie Mist, Küchenreste, Blätter, Gras usw. recycelt werden. Die Umsetzung organischer Substanz läuft bei der Fermentation im Gegensatz zur Kompostierung unter Luftabschluss ab (anaerob). Sie wird durch eine Vielfalt von fermentativen Mikroben bewirkt. Die Fermentation schließt ab, wenn der pH-Wert unter 4 abgesunken ist.
EM als Starter für Fermentation
Der bekannteste Fermentationsprozess ist die Herstellung von Sauerkraut. Weißkohl hatte ursprünglich genügend Besatz an natürlichen Milchsäurebakterien und Hefen, so dass der Vorgang von selbst begann. Heute wird meist ein Starter dazugegeben, damit das milchsaure Milieu möglichst schnell dominant wird. Dies geschieht bei Sauerkraut u.a. mit Buttermilch. Bekannt ist auch das Ansäuern von Brotteig mit Sauerteig.
Für die Silage von Gras, Heu oder Mais zur Gewinnung bzw. Konservierung von Viehfutter in der Landwirtschaft (Sauerkraut für das Rindvieh) gibt es viele Milchsäurepräparate als Starter. Als sehr wirksam hat sich EM im Rahmen einer Prüfung nach DLG-Richtlinien erwiesen, weil die Mikrobenvielfalt von EM die Silage nicht nur schnell ansäuert, sondern das Endprodukt sehr stabil bleibt, auch bei Luftzutritt nach der Fermentation. Das ist wichtig, weil das Futter sich nicht nachträglich erwärmen darf. Dies würde bedeuten, dass Fäulnis entsteht. Fäulnis im Futter belastet die Verdauung der Tiere.
Der Boden als Darm der Pflanze soll ebenfalls nicht mit faulender Nahrung aus fehlerhafter Kompostierung für das Bodenleben behandelt werden. Deswegen schätzen die Lebewesen vom Regenwurm bis zur kleinsten Mikrobe im Boden es sehr, wenn sie gut milchsauer fermentiertes „Futter“ bekommen. Gemäß den Grundsätzen der alten Humusforscher sollen wir nicht die Pflanzen, sondern das Bodenleben füttern.
Rezepte zur Herstellung von EM-Kompost und Bokashi
Traditionelles asiatisches Bokashi
In den asiatischen Ländern werden im Regelfall 1/3 Reiskleie, 1/3 Reisspelz und 1/3 Hühnermist mit ca. 30 Liter EMa je 100 kg Gemisch angesetzt. Das gut vermischte Material wird fest zusammengepresst und unter Luftabschluss fermentiert. Das Endprodukt wird als Dünger (0,3 kg je m2 reicht aus) oder als Futteranteil (2 bis 3 %) verwendet.
Rasen-Bokashi
Vor dem Rasenschnitt wird EM auf den Rasen gesprüht, 0,5 Liter EM auf 4,5 Liter Wasser über die Gartenspritze, eventuell mit etwa einem halben Teelöffel Gesteinsmehl. Den Rasenschnitt direkt in einen dichtschließenden, möglichst reißfesten Plastiksack füllen, das Material dicht zusammendrücken, so wie die Bauern die großen Silagehaufen verdichten bzw. wie bei der Sauerkrautherstellung. Aus dem Rasenschnitt entsteht nach drei bis 4 Wochen ein aromatisch süß-sauer riechendes Rasen-Bokashi, das als Milchmaterial für die Beete Verwendung findet. Das saure Material kann krautige Pflanzen „verbrennen. Daher sollte ein wenig Abstand zu krautigen Pflanzen, die gefördert werden sollen, eingehalten werden
Gärtner-Bokashi
Gärtner machen Bokashi aus Mist und frischen Pflanzenabfällen und mischen Seemuschelkalk und Urgesteinsmehl (1 kg je m3) gut unter.
Neben der anaeroben Fermentation im Plastiksack oder Silagebehälter kann auch semi-aerob gearbeitet werden. Dabei wird das Gemisch wie der früher in der Landwirtschaft übliche Stapelmist feucht aufgesetzt und verdichtet und mit einem Vlies abgedeckt.
EM-Kompost bereiten
Das zu kompostierende Material wird lagenweise (wie Stapelmist) aufgeschichtet und alle 5 bis 10 cm eine Hand voll Gesteinsmehl und ein Schwall verdünntes EM aus der Gießkanne (1 Tasse EM/10 Literkanne) aufgebracht. Anschließendes Festtreten des Kompostes führt dazu, dass möglichst wenig Sauerstoff im Kompost verbleibt. Durch die fermentative (nicht oxidative) EM-Anwendung wird der Kompost nicht so heiß, Unkrautsamen und Pilzkrankheiten werden natürlich abbaut, Energie und Nährstoffe bleiben im Kompost. Auch dieser Kompost ist im Sommer in 10 Wochen ohne Umsetzen fertig und hat wesentlich mehr Düngekraft, als Kompost, der unter Luftzufuhr entsteht.
Super-Bokashi
zur Düngung wird zu je 1/3 aus Getreideausputz, Spelz oder Strohhäcksel und frischen Pflanzenabfällen hergestellt, oder auch nur aus Getreideschrot und EMa.
Bestandteile von Super-Bokashi können beispielsweise im Einzelnen sein:
• 3 Kg Getreideschrot oder gekrümeltes Altbrot (kann auch durch trockenen
Hühnerkot ersetzt werden, der aber für viele Haushalte schwerer
zu beschaffen ist)
• 3 Kg Spelzen von Getreide oder Strohmehl oder trockenes Laub gerebbelt
• 3 Kg frische Grünabfälle (z.B. Grasschnitt und/oder kleingehackte Küchenabfälle)
vermischen mit fertigem EMa oder EM-Mischung aus 6 Esslöffel EM1 und
6 Teelöffel Melasse, die in 2 Liter Wasser aufgelöst werden. Die EM-Mischung
gut verrühren, damit sich die Melasse restlos auflöst und in das trockene
Material einmischen.
Die gesamte Mischung muss krümelig sein und darf nicht schmieren. Ist sie zu nass oder zu trocken, mit Wasser oder trockenem Material regulieren. Dieses Material wird im Plastiksack oder einem anderen geeignetem Behälter, der luftdicht zu verschließen ist, fermentiert. Bei diesem Prozess vermehren sich die Mikroorganismen, bilden Antioxidantien und hygienisieren das Fermentationsgut.
Nach ca. 20 bis 30 Tagen an einem warmen Ort riecht das Ganze süß-sauer und ist von weißem Pilzmycel durchwachsen. Der PH-Wert des Materials liegt dann unter 4, ist also sauer. Unter Luftabschluss an einem kühlen Ort ist dieses Material 2 bis 3 Monate haltbar.
Futter-Bokashi
Viehalter bokashieren ihr Kraftfutter oder bereiten eine Mischung aus Kleie, Spelz und Kraftfutter oder auch nur Getreideschrot. Dies Ausgangsmaterial wird mit EMa auf 30 % Feuchtigkeit angemischt. Die richtige Feuchtigkeit ist erreicht, wenn man eine Hand voll in der Faust zusammenpresst und der entstehende Klumpen bei ruckartiger Bewegung der Hand zerfällt. Das angemischte Material wird in einem Eimer, einer Tonne oder in einem kleinen Silo fest gestampft, verschlossen und 3 bis 6 Wochen warm gestellt. Dicht verschlossen ist dieses Bokashi wie Silage haltbar. Vor jeder Nutzung immer Geruch und evtl. Geschmack kontrollieren! Diesen Futteranteil fügt man mit 2% bis 3% dem sonstigen Futter zu.
Küchen-Bokashi
wird aus klein geschnittenen Küchenabfällen im speziellen Bokashi-Eimer angesetzt. Der organische Küchenabfall wird wie gewohnt im Eimer in der Küche gesammelt, nach jedem Zugang mit etwas EMa-Verdünnung besprüht und immer wieder einen Hauch Keramikpulver darüber gestreut. Etwa alle zwei Tage gibt man den Abfall in den Bokashi-Eimer und drückt den Abfall fest zusammen. So lange der Eimer noch nicht ganz voll ist, wird der Inhalt des Bokashi-Eimers mit einem Sandsack beschwert und abgedeckt (eine Schaufel Sand in einer Plastikeinkauftüte), damit die Fermentation möglichst wenig durch Sauerstoff beeinträchtigt wird.
Allgemeine Hinweise
Bei trockenen Materialien wie Getreideschrot, Kleie, Strohmehl, gekrümeltem Altbrot nimmt man als Fermentationsstarter 30% Gewichtsanteil EMa. Bei feuchten Ausgangsstoffen wie Gras, Mist, Pflanzenabfälle wird ebenfalls EMa als Säurestart verwendet, aber weniger, so dass das Produkt nach dem Mischen auch ca. 30 % Gesamtfeuchtigkeit hat. Bei kleinen Fermentationsmengen kann auch EM1 als Starter verwendet werden.
Kleine Mengen Bokashi können in einer Tupperschüssel, etwas größere im Bokashi-Eimer, noch größere in stabilen Kunststoffsäcken, ganz große in Gärmieten (wie die Bauern Silage machen) angesetzt werden. Wichtig ist, dass das zu fermentierende Material immer fest verdichtet wird, damit möglichst wenig Sauerstoff im Material verbleibt.
Grundsätzlich kann Bokashi aus allen organischen Materialien bereitet werden. Wesentlich ist, dass die Mikroorganismen einen optimalen Start an ihrer Wirkungsstätte haben. Die Ausgangsmaterialien wählt man entweder nach dem Zweck, den man hinterher damit erfüllen will oder nach dem, was über die Fermentation sinnvoll und für die Umwelt nützlich entsorgt werden soll (z.B. Rasen- und Grünschnitt, Küchenabfall).
Dieter Aust für Emiko
Stand September 05
Teiche und Gewässer
Die Wasserqualität eines Teiches hängt überwiegend vom Zustand des Teichsedimentes ab. Organische Bestandteile und Fischkot sinken auf den Boden und gehen in Fäulnis über. Dabei entstehen Stoffe, die für Pflanzen und Wassertiere lebensfeindlich sind und das Wasser wird trüb. Mit der EM-Technologie wird die Fäulnis in fermentative Prozesse umgelenkt. Insbesondere die sog. Photosynthesebakterien, die in EM enthalten sind,
bilden Sauerstoff sowie hochwertige, antioxidativ wirksame und fäulnishemmende Stoffwechselprodukte.
Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier:
Teichsanierung und Teichbehandlung mit EM
Von: "Dieter Aust"
An: "Herr Karl-Heinz Grund"
Betreff: AW: Teichsanierung
a) Schadet die UV-Lampe im Filter ( die ja Schwebealgen abtöten soll) den EM?
UV-Lampen schädigen auch die meisten Mikroorganismen und können bzw. müssen bei EM-Einsatz abgeschaltet werden, UV macht aber auch letztlich bei EM Einsatz auch keinen Sinn mehr, wie Sie bei den nächsten Punkten noch weiter sehen können.
b) Wie beseitigt man Schwebealgen? Reicht dazu EM oder braucht man noch Zusatzstoffe ( Sie schreiben im Internet vom "Einbau freier Nährsalze")
- wie macht man das?
Schwebealgen und Algen allgemein sind Zeichen für einen erhöhten Nährstoff-
gehalt, insb. Phosphate. Gerade dieses Jahr sind die Nährstoffwerte sehr hoch,
weil wir im Frühjahr einen hohen Eintrag an (nährstoffreichen) Pollen in die Teiche hatten. 'EM beseitigt Schwebealgen nur indirekt. Bei den Umsetzungsprozessen im Sediment werden ein Teil der Nährstoffe des Wassers gebunden, die Masse der Nährstoffe muss aber überwiegend durch einen ausreichenden Pflanzenbewuchs verbraucht werden (ideal wäre 1/3 der Teichfläche) und Beseitigen pflanzlicher Reststoffe, bzw. Rückschnitt der Grünmasse. Einige Pflanzen eignen sich besonders. Siehe im Teichbuch von Ernst Hammes, in dem ich hierzu mitwirken durfte.
Auch die Verwendung von silikathaltigem Urgesteinsmehl (Lavamehl) trägt zur Phosphatbindung bei. Das geschieht über die Förderung der Kieselalgen, die von Silizium (Hauptbestandteil von Lavamehl) leben und Unmengen von Phosphaten binden. Kieselalgen fallen im Teich optisch nicht auf. Auch zu hohe Erwärmung der Teiche fördert Algenbewuchs, daher Teiche beschatten, z.b. durch Seerosen. Teiche mit weniger als 80 cm Wassertiefe sind außerdem auch kaum zu managen, das sie sich zu stark erwärmen.
c) Senkt EM auch erhöhte Phosphatwerte?
siehe auch b, man muss sich das so vorstellen, dass im Sediment eine Art "Humifizierung" stattfindet, also der Aufbau komplexer Ton-Humus-Strukturen
mit einer hohen Bindungsfähigkeit von Nährstoffen, auch die Aktivierung der Mikrobentätigkeit durch EM und Bildung von Mikrobenmasse bindet Nährstoffe.
d) Darf man EM auch noch ins Wasser geben, wenn der pH-Wert schon unter 7,0 ist?
Ja, bei hohen pH-Werten tut sich EM etwas schwer, man soll auf jeden Fall unter 8 kommen, ggf. durch Eichenscheite oder Torfsoden (auch Strohballen). Im übrigen reguliert sich der pH Wert mittelfristig durch die "Selbstheilung" des natürlichen Systems mit Hilfe der positiven Wirkungen von EM. Das saure EM wird binnen kurzer Zeit physiologisch abgebaut, wie wir das ja auch beim Boden beobachten.
e) Was tue ich, wenn zu wenig Sauerstoff im Wasser ist?
siehe auch schon d, zusätzlich kann man mit Wasserspielen nachhelfen, die auch gestalterische Wirkung haben können. Ansonsten auch hier wieder Pflanzen mit Sauerstoffwirkungen verwenden und im übrigen reguliert EM mittel- und langfristig das Gesamtsystem incl. Sauerstoffversorgung. Problematischer sind eigentlich die Faulgase aus einem vergammelten Sediment, die richten viel mehr Schaden bei Tieren und Pflanzen im Teich an und binden Sauerstoff und die werden durch EM weitestgehend ausgeschaltet..
Ihr D. Aust
Teichbehandlung mit EM
Abfolge im Jahresablauf
1. Tag: Dangos + EM ( 1 Liter/m3 bis 1 Liter je 10 m3 je nach Trübungsgrad)
14. Tag: EM wie 1. Tag
28. Tag: EM wie 1. Tag
56. Tag: EM: 1 Liter / 5-10 m3
84. Tag: EM: 1 Liter / 10 m3
108. Tag: EM wie 84. Tag
Herbst: Gelbe Blätter entfernen, pH-Wert messen (wenn pH>8, dann pH-Senker einbringen (Stroh- oder Torfballen)
Folgejahr: Im Frühjahr 1x EM einbringen wie 56. Tag, bei Trübung mehrmals.
Algenbehandlung:
Lavasplitt (Zeolith, Lavakies) mit EM einsumpfen (über Nacht), dann eingeben – keine Algizide!
EM-Eingaben: Bei über 18°C Wassertemperatur: alle 2-4 Wochen 1 – 0,1 l
EM je m3, bei unter 18°C: alle 4-6 Wochen 1-0,1 l EM je m3
Fischfutter: vorher mit EM einsprühen!
Buchempfehlung:
Ernst Hammes: „Teiche, Schwimmteiche, Koiteiche, Pools“ aus der Reihe:EM-Lösungen-kompakt, Preis: 12,95 €.
Zu beziehen über:
BILL-Institut
Karl-Heinz Grund
Römerstr. 5
75387 Neubulach-Oberhaugstedt
Tel. 07053-920 53 53
weitere Infos auch unter www.emev.de oder www.emiko.de.
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EMa-Herstellung
EM1 ist relativ teuer, wenn man große Flächen zu bewirtschaften hat. Deshalb besteht die Möglichkeit, die in EM1 quasi „schlafenden“ Mikroben mit Hilfe von Wärme und Zuckerrohrmelasse aufzuwecken und ihre Vermehrung anzuregen. So kann man aus einem Liter EM1 und einem Liter Zuckerrohrmelasse 33 Liter EMa (EM-aktiv) gewinnen, welches dann ebenso verdünnt wird wie das ursprüngliche EM1! So wird es gemacht:
Herstellung von EMa für Haushalt und Garten
EMa (aktiviertes EM1) ist die 33-fache Vermehrung von EM1.
EM1: Die Mikroben schlafen, verbrauchen fast keine Energie.
EMa: (a = aktiviert): Die Mikroben sind sehr aktiv und verbrauchen viel Energie,
die sie der zur EMa-Herstellung zugeführten Zuckermelasse entnehmen.
Zutaten für die Herstellung von EMa sind Wasser, Zuckerrohrmelasse und EM1
im Mischungsverhältnis 94 % Wasser, 3 % Melasse und 3 % EM1.
Bei korrekter Herstellung ist EMa gleichwertig wie EM1 einsetzbar. Aufgrund der Aktivierung der Mikroorganismen kann EMa nach etwa 2 Wochen sein volles Wirkungsspektrum verlieren.
Einfaches Rezept für die Herstellung von EMa
Die Melasse mit heißem Wasser auflösen, zusammen mit dem Restwasser in den Gärbehälter füllen. Darauf achten, dass sich die Melasse restlos im Wasser gelöst hat und EM1 hinzugeben. Temperatur nicht über 40 C°, da sonst ein Teil der Mikroben geschädigt wird. Gefäß randvoll füllen, damit möglichst wenig Sauerstoff im Gefäß verbleibt. Sauerstoff behindert den Gärprozess. Wärme von 30 C° bis 40 C° 7 Tage lang halten. Optimal sind 34 bis 37 C°.
Mischtabelle für unterschiedliche Gärgefäße
| Gärgefäß | Zugabemengen von | Melasse | heißes Wasser | kaltes Wasser | EM 1 | |
1,5 L Pet-Flasche | 45 ml | 0,2 l | 1,2 l | 45 ml | ||
5 L Kanister | 150 ml | 0,6 l | 4,0 l | 150 ml | ||
10 L Kanister | 300 ml | 1,2 l | 8,2 l | 300 ml | ||
EM-Kanister (11 L) | 330 ml | 1,3 l | 9,0 l | 333 ml |
L = Liter
Geeignete Gefäße
Es eignen sich Flaschen mit Schraubverschluss (0,5 L bis 1,5 L), Kanister (2,5 L, 5L, 10 L, 20 L), gläserne Gärballons oder andere verschließbare Behälter aus Glas oder lebensmittelechtem Kunststoff. Für größeren EMa-Bedarf eignen sich geschlossene Regenwasserfässer bzw. sog. IBC-Container (1000 L). Spezielle große EM-Fermenter stellt die Firma amino comp Zimmermann her, die es in den Größen 30, 60, 90,120 und 150 Liter gibt, auch über der EMIKO-Internetshop.
Nicht geeignete Gefäße
Behälter aus Metall sollten wegen der möglichen oxidativen Wirkung vermieden werden. Keinesfalls dürfen Gefäße verwendet werden, die chemische Substanzen wie Reinigungsmittel oder Mineralöle enthielten, da solche Substanzen in den Kunststoff eindringen und über die Ausdünstung den Vermehrungsprozess stören können.
Geeignete Wärmequellen für den Hausgebrauch
Kanister in ein Wasserbad stellen (z.B. in eine handelsübliche Stapelbox aus Kunststoff), das Wasser mit Hilfe eines Aquarium-Heizstabes 7 Tage lang auf konstanter Temperatur halten (meist 32 C° als Höchststufe). Für den Wasserstand im Wasserbehälter reicht die halbe Kanisterhöhe, das fördert die wärmebedingte und erwünschte Zirkulation im Gärgefäß.
Geeignet sind auch Einkochautomaten, die mit Kanister oder Flaschen befüllt werden. Deckel lose aufschrauben, damit Gärgase entweichen können.
Zu empfehlen ist die EMa-Herstellung mit dem Fermenter von EMIKO, der mit Flaschen oder Kanistern bis 10 Liter befüllt werden kann.
Qualitätsmaßstab für EMa:
1. pH-Wert unter 3,9 bis 3,2 (Prüfung mit unseren pH-Messstäbchen)
2. Geruch und Geschmack müssen dem von EM1 ähnlich sein
EMa kühl (unter 25C°) und dunkel lagern, damit die Haltbarkeit nicht eingeschränkt wird. Innerhalb von 14 Tagen verbrauchen.
Warum Zuckerrohrmelasse?
Empfohlen wird die Verwendung von Zuckerrohrmelasse. Zuckerrohr ist eine C4 Pflanze, Zuckerrübe eine C3 Pflanze. Die organische Masse von C4 Pflanzen hat einen höheren Energiegehalt. EMa mit Zuckerrohrmelasse wird regelmäßig besser als mit Rübenmelasse.
Misserfolgen bei der EMa-Herstellung vorbeugen
Kunststoffgefäße bekommen mit der Zeit raue Oberflächen, an denen sich unerwünschte Mikroben festsetzen, die den Vermehrungsprozess belasten können. Deshalb Gärgefäße sofort nach Entleerung mit heißem Wasser gründlich ausspülen und vor Wiederbefüllung mit kochendem Wasser spülen und mit Essig nachspülen. Zusammengefasste Grundregeln sind:
● Hygienische Maßnahmen beachten
● Temperaturen einhalten !!!
● Elektrosmog meiden
● Chlorfreies Wasser verwenden, vorzugsweise mit EM-X Keramik
behandeltes Wasser
● Keine Teilbefüllung von Gefäßen, Sauerstoff hemmt die Vermehrung
● Zugabe von 2 % Essig zu Beginn hilft den pH-Wert zu senken
● Zugabe einer Messerspitze Keramik-Pulver oder grundsätzlich Pipes ins
Gärgefäß minimiert Elektrosmog und verbessert das Wasser
Zuviel EMa?
Zu viel EMa kann man eigentlich nicht haben. Gießen Sie damit den Straßenbaum oder das öffentliche Beet vor Ihrer Haustüre oder Ihren Garten. Selbst wenn Sie es in den Ausguss geben, ist das sinnvoll, weil EM für das Abwasser gut ist. Geben Sie EMa an Freunde oder Nachbarn zum Ausprobieren.
Dieter Aust für Emiko
Januar 2006
EM Anwendungsmöglichkeiten im Haushalt
Trinkwasseraufbereitung
Einige Keramik-Pipes in Wasserbehälter (auch Wasserkocher) hält das Wasser
länger frisch: durch EM-X Keramik energetisiertes Wasser ist generell viel besser gegen Verkeimung im negativen Sinn geschützt. Das ermöglicht z.B. die Herstellung von Naturkosmetik ohne Konservierungsmittel oder die reduzierte Chlordosierung im Schwimmbad.
Raumklimaverbesserung
EM kann im ganzen Haus, insbesondere im Badezimmer, in Toiletten in der Küche versprüht werden, um unangenehme Gerüche zu beseitigen. Besonders geeignet bei übel riechenden Toiletten oder Essensgeruch in Räumen, auch bei sonst immer muffigen Räumen, zum Beispiel schlecht zu lüftenden Kellern. Die tägliche Behandlung kann Schimmelbelastung mindern und reduziert wesentlich den Geruch von Zigarettenrauch.
Wer den etwas sauren Geruch von EM nicht mag: Etwas Lavendelöl o.ä zugeben!
EM hilft beim Putzen, besonders Fenster und andere glatte Flächen profitieren davon. EM befreit von Fett, festsitzendem Schmutz und Gerüchen (Toilette). Besonders gut bei der Autopflege (Mückenreste)!
Es gibt auch spezielle EM-Reiniger denen Alkohol und Duftstoffe zugesetzt wurden.
Tipps zur EM-Verwendung im Haushalt
EM1 ist als Bodenverbesserungsmittel zugelassen und EMR ist ein vom Umweltbundesamt registrierter Reiniger und nur dafür zugelassen.
Alle anderen Anwendungen geschehen auf eigenes Risiko.
EM vertilgt unerwünschte Gerüche
EM kann im täglichen Leben auf vielerlei Art und Weise verwendet werden.
Es kann im ganzen Haus, insbesondere im Badezimmer, in Toiletten und in
der Küche versprüht werden, um unangenehme Gerüche zu beseitigen.
Rund 1 Kappe auf 1 Liter Wasser in Blumensprühflasche geben (mit EM1 in
einer Woche, mit EMa in 2 Tagen verbrauchen), damit Räume besprühen, 4-10 Sprühstöße je nach Größe pro Raum. Besonders geeignet bei übel riechenden Toiletten oder Essensgeruch in Räumen, auch bei sonst immer muffigen Räumen, zum Beispiel schlecht zu lüftenden Kellern. Die tägliche Behandlung kann Schimmelbelastung mindern und reduziert wesentlich den Geruch von Zigarettenrauch.
EM-Keramik bindet Gerüche in Kühlschrank und Geschirrspülmaschine.
Man verwendet 30 Keramikpipes lose oder als Kette.
EM hilft beim Putzen
4 bis 5 Esslöffel EMa in einen Eimer Putzwasser geben. Auf sonstige synthetische Putzmittel kann verzichtet werden. Fettschmutz etwas einweichen. EM eignet sich sehr (wie beim sonstigen Putzen) zum Fenster putzen, da das Glas besonders glatt wird und weniger Schmutz anzieht. Es wirkt auch antistatisch, es wird weniger Staub angezogen.
EMa (aktiviertes, vermehrtes EM1) ist die preiswerteste Lösung und sie ist auch effektiv. EMR ist auch eine Mikrobenlösung, der etwas Alkohol und Lavendel zugesetzt wird. Das erhöht die Reinigungskraft. EMC und EMCD sind von einem
EM-Kollegen aus Australien entwickelt worden. Diese Reiniger werden mit extrem wenig Alkohol hergestellt, weil die sehr sorgfältig ausgesuchten Essenzen von Zitrone oder Lavendel die Stabilität und Effektivität sichern.
Ein wenig Alkohol schützt die Hände.
EM löst Fett
Zur Beseitigung von sehr fettigem Schutz, zum Beispiel Fettschmiere oder Rückstände von Bohnerwachs bzw. Glanzmitteln werden die Flächen mit Reinigerverdünnung eingesprüht, die je nach Verschmutzungsgrad eine geraume Zeit einwirken muss. EM-Produkte lösen auch solchen festsitzenden Schmutz hervorragend.
EM erleichtert Autopflege
Sprühen Sie Ihr Auto vor Behandlung in der Waschstrasse mit EM ein, der Lack wird besonders glatt. EM pflegt den Lack, fester Schmutz löst sich besser.
Auch die Innenreinigung mit EM-Verdünnung lohnt, auf einen besonderen Kunststoffreiniger kann verzichtet werden.
Putzwasserreste immer zum Gießen von Blumen und Bäumen nutzen,
auch wenn es draußen schon nass ist!
EM fördert die Hygiene für Haustiere
Ob Hund, Katze, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen oder Vogel: den Schlafplatz oder Käfig täglich mit 1 Sprühstoß pflegen, reduziert Gerüche und fördert die Hygiene. Schlafdecke oder Käfigboden können auch mit sehr wenig Keramik-Pulver aus dem Salzstreuer bestreut werden.
Topf- und Balkonpflanzen gedeihen besser mit EM
1 Teelöffel Keramik-Pulver pro Blumentopf, einmalig leicht einarbeiten 1x je Woche mit EM 1 Kappe EM auf einen Liter Gießwasser.
Blumenerde mit EM aufwerten
Je 10 Liter Blumenerde 1 Liter Super-Bokashi und 2 Esslöffel EM-Keramik-Pulver untermischen, wieder in den Sack füllen, zwei Wochen (oder länger) an nicht zu kaltem Ort aufbewahren und dann als aufgewertete Pflanzerde verwenden. So kann auch gebrauchte Blumenerde für das nächste Jahr wieder aufbereitet werden. (Siehe auch besonderes Merkblatt Bokashi).
Schnittblumen halten länger mit EM
10 Keramik-Pipes in der Blumenvase hält Blumenwasser und Schnittblumen frisch.
EM-Keramik und -geschirr hält Lebensmittel frisch
5 Keramik-Pipes in die Aufbewahrungsdose für Käse, Wurst oder Fleisch hält besser die Lebensmittel frisch. Es gibt auch EM-Keramik-Geschirr, das die gleiche Wirkung hat.
EM verbessert die Wasserqualität 20 Keramik-Pipes oder ein spezieller Keramik-Ring auf 2 Liter Wasser im Krug verbessern Qualität und Geschmack von Trinkwasser aus der Wasserleitung.
EM reinigt Toiletten Gemeinschaftstoiletten riechen oft intensiv nach Ammoniak mit seinem stechenden, widerlichen Geruch. Um die Ursache dieses Geruchs zu beseitigen, muss intensiv mit EMa Verdünnung behandelt werden, damit EM in die Spalten zwischen den Fliesen eindringen kann. Dort ist die Quelle des Geruchs.
Ein 35 mm Pipe im Urinal verhindert das Absetzen von Urinstein oder anderen Ablagerungen. Diese großen Pipes eigen sich auch sehr gut, um sie in die Wasserkästen von Toiletten einzubringen, ebenfalls zur Vermeidung unerwünschter Ablagerungen im Toilettenkasten und in den Toilettenbecken.
Fragen Sie Ihren EM-Berater nach weiteren Tipps!
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Haustiere und EM
EM fördert die Hygiene für Haustiere: Ob Hund, Katze, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen oder Vögel: den Schlafplatz oder Käfig täglich mit 1 Sprühstoß
pflegen, reduziert Gerüche und fördert die Hygiene. Schlafdecke oder Käfigboden
können auch mit sehr wenig Keramik-Pulver aus dem Salzstreuer bestreut werden.
EM in der Kleintierhaltung
Auswirkungen von EM auf die Tiere:
● Unterdrückt üble Gerüche aus Ställen
● Vermindert die Anzahl von Fliegen und Zecken
● verbessert die Gesundheit der Tiere
● Hilft Stress zu vermindern
● Erhöht die Fleischqualität
● Verbessert die Fruchtbarkeit
● Verbessert den Mist
● Fell bzw. Gefieder werden schöner
Anwendung von EM
1. Ins Futter geben ( Futter besprühen mit verdünnter Lösung: ca. 1:200)
2. EM ins Trinkwasser mischen ( 1: 1000 bis 1: 5000), dazu EMX-Pipes in den
Trinkwasserbehälter geben ( 3 Pipes je Liter)
EM reichert die Mikroflora im Tierdarm an. Dadurch verbessert oder stabilisiert
sich der Gesundheitszustand und unangenehme Gerüche der Tierausscheidungen
werden unterdrückt bzw. ganz eliminiert.
3. Mit EM - Lösungsverdünnung die Ställe ausspritzen (1:1000)
Gestank und Krankheiten im Stall rühren her von sich vermehrenden
schädlichen Mikroorganismen. Diese produzieren schädliche Toxine, wie
Ammonium, Wasserstoff-Sulfid und Torimetriamin. EM hält die Vermehrung
dieser schädlichen Mikroorganismen in Schach. Dadurch wird die Umgebung
der Tiere im Stall und die Tierhygiene verbessert.
4. EM auf die Liegeflächen sprühen (Stroh oder Sägespäne in Boxen)
Anwendungen: Alle Flächen der Stallungen aussprühen (Boden, Wände,
Decken, Abflüsse, Spaltenböden, Gänge), oder wie Wasser zum Reinigen
benutzen. Außer im Winter können die Tiere problemlos mit eingesprüht
werden:
Anfangs 1 - 2 l Lösung (1:1000 s.o.) pro qm alle 3 - 7 Tage. Wenn der
unangenehme Geruch stark reduziert ist, können die Intervalle größer
werden.
Wenn die Art der Stallungen bei Regen oder im Winter zu feuchten Stall-
verhältnissen neigt, sollte statt EM - flüssig, EM – Bokashi-Streu eingestreut
werden: Etwa 50 g (eine Handvoll) Bokashi auf 1 qm alle 3 - 7 Tage streuen.
Sobald der Geruch reduziert ist, Intervalle verlängern (alle 2 Wochen
oder 1 mal im Monat). Es ist kein Problem, wenn das eingestreute Bokashi
gefressen wird. (Siehe Bokashi-Streu-Herstellung)
5. Bokashi-Streu-Herstellung
Materialien: Sägemehl 100 l , Strohhäcksel 100 l ,
Zuckerrohr-Melasse 200 ccm , EM 1 200 ccm, Wasser 20 - 30 l
● Sägemehl und Strohhäcksel gut mischen
● Melasse im Wasser auflösen. Löst sich gut in warmem Wasser.
● EM in das präparierte Wasser geben, Wassertemperatur unter 40°C!
Diese Flüssigkeit in die trockenen Materialien einarbeiten und gut mischen.
Flüssigkeit nach und nach zugeben und ständig Feuchtigkeitsgrad prüfen.
Es soll kein überschüssiges Wasser entstehen.
Feuchtigkeitsgrad ca. 30 - 40 %.
Auf Druck soll das Material zusammenkleben aber bei Berührung wieder
zerfallen. Die Mixtur in einen luftundurchlässigen Sack geben. Zum voll-
ständigen Luftabschluss in einen zweiten Polyethylensack (schwarzes Vinyl)
stecken. Fest verschließen und an einem schattigen Ort lagern.
Fermentierungsperioden :
In gemäßigter Zone: Sommer min. 3 - 4 Tage , Winter min. 7 - 8 Tage.
m Winter an einen warmen Ort stellen, um die Fermentation zu beschleunigen.
Alle EM-Materialien und ausführliche Beratungen bei:
BILL-Institut
Karl-Heinz Grund
Römerstr. 5
75387 Neubulach-Oberhaugstedt
Tel. 07053-920 53 53
informieren können Sie sich auch unter: www.emev.de
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Frischhaltung
Schnittblumen halten länger mit EM EM-Keramik und -geschirr hält Lebensmittel frisch:5 Keramik-Pipes in die Aufbewahrungsdose für Käse, Wurst oder Fleisch hält besser die Lebensmittel frisch. Es gibt auch EM-Keramik-Geschirr, das die gleiche Wirkung hat.
EM-Keramikpipes sorgen auch für Frische in Spülmaschine und Waschmaschine!
Anwendung von EM im Pflanzenbau
Die folgenden Beispiele zum Einsatz von EM im Pflanzenbau stützen sich auf internationale Erfahrungen und Aussagen von EM – Anwendern. Sie sind in dem Sinne keine Empfehlungen sondern sollen nur als Anhaltspunkt dienen. Es gibt keine genauen Richtlinien oder vorgeschriebenen Dosierungen. Wir empfehlen jedem Anwender, eigene, in seinen Arbeitsablauf passenden Anwendungskonzepte zu entwickeln,
zu testen und zu optimieren.
Was soll mit EM im Pflanzenbau bewirkt werden?
Laut internationaler Erfahrungsberichte von EM – Anwendern werden wiederholt folgende Wirkungen bestätigt:
• Bodenstruktur wird verbessert bzw. unterstützt
• Fusarien werden reduziert
• Dadurch Rückgang der Nematoden
• Zunahme an Regenwürmern
• Abbau von Salzen im Boden
• Schnellerer Abbau von Chemikalien im Boden
• Drastische Reduktion des Pestizideinsatzes
• Schnellere Reife des EM – Kompostes, keine üblen Gerüche, weniger Fliegen
• Schnellere Keimung
• Harmonischer Wuchs
• Mehr Blüten – Erhöhte Ernten
• Erfolgreicher Einsatz von FPE zur Verhütung und Bekämpfung von Insekten
und Krankheiten
• Reduzierung der Braunfäule bei Pfirsichen
Mit dem Einsatz von EM beim Pflanzenbau wird ein positiver Einfluss auf das Mikrobenleben im Boden ausgeübt, um indirekt die Gesundheit, Qualität und den
Ertrag der Pflanzen zu verbessern. Es soll ein sog. zymogener – syntetischer Boden geschaffen werden.
Ein solcher Boden enthält hauptsächlich zymogene (fermentaktive) Mikroorganismen
wie Milchsäurebakterien und Hefen aber auch Photosynthesebakterien und Stickstoff bindende Bakterien. Wenn stickstoffhaltiges organischer Material zugeführt wird, entwickelt dieser Boden einen aromatischen, fermentierten Geruch. Die Population von fermentierenden Pilzen wie Aspergillus oder Rhizopus werden vermehrt. Der Anteil an Fusarium unter den Pilzen ist in diesen Böden niedrig (weniger als 5%). Der Wasser-stabile Aggregatszustand ist hoch und die Erde wird weich. Deshalb ist die Löslichkeit von anorganischen Nährstoffen gut. Die Anwesenheit von Aminosäuren, Zucker, Vitaminen und anderen wichtigen Substanzen wird in diesem Boden vermehrt, folglich das Pflanzenwachstum begünstigt.
Wie internationale Erfahrungsberichte von EM - Anwendern zeigen, werden die mit EM hergestellten Produkte, FPE – EM 5 – EM 3 in 1 - auch sehr erfolgreich zur Unterdrückung von Krankheiten und Schädlingen eingesetzt:
• Keine „black spot“ Krankheit mehr an Mangos
• Grauer Schimmel an Litchiblüten wurden unterdrückt mit FPE
• Anthracnose wurde vorgebeugt mit FPE bei Passionsfrucht
• Braunfäule bei Pfirsichen wurde unterdrückt
• Mehltau auf Trauben wurde mit FPE 1:250 zu 90% reduziert
• Phytophtera wurde vermieden bei Avocados
• Blattlausbefall wurde durch Spritzung von EM – A bei Apfelbäumen reduziert
Wie schon erwähnt, sollen mit Hilfe von EM wieder Böden geschaffen werden,
aus denen Pflanzen wachsen die aus eigener Kraft, Krankheiten und Schädlinge
abwehren können. Sodass die „Symptombehandlung“ mit biologischen oder
chemischen Pflanzenschutzmitteln überflüssig wird.
Wir müssen der Natur dankbar sein, dass sie uns mit „Schädlingen“ und „Krankheitserregern“ ein unbestechliches, immer zuverlässiges Kriterium
für fehlende Gesundheit und Fruchtbarkeit bereithält.
(Hans Peter Rusch, 1964)
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Anwendung im Garten – und Obstanbau
Der Einsatz von EM beim Pflanzenbau gliedert sich in zwei Bereiche:
• Zum einen wird versucht über die Bodenverbesserung indirekt Einfluss auf das Pflanzenwachstum zu nehmen.
• Zum anderen wird versucht durch das Besprühen mit aus EM - A hergestellten
Produkten die Pflanze vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen.
Gemüse und Blumen
Herstellung guter Erde zur Jungpflanzenanzucht:
Die Materialien
95 % Anzucht- oder Blumenerde, 5% Dünger–Bokashi, EM–A : Wasser Lösung
Abdeckflies oder Jutesäcke
Anleitung
1. Vermische die Blumenerde mit dem Dünger – Bokashi
2. Gebe das EM – A : Wassergemisch dazu, damit die Erde gut feucht ist
3. Gebe nun diese Erde in einen Behälter, oder auf einen Haufen und decke
sie mit dem Flies oder den Jutesäcken ab, sodass die Erde atmen kann.
Erde so abdecken, damit sie atmen und reifen kann (2 – 3 Wochen)
4. Lasse diese Erde nun 2 – 3 Wochen reifen. Nach dieser Zeit kann sie zum
säen oder anpflanzen verwendet werden.
Prüfe die Erde, dass sie nicht zu trocken und auch nicht zu nass ist.
Drücke sie mit der Hand zu einem Knödel. Dieser Knödel sollte,
wenn man ihn berührt, wieder leicht zerfallen.
Knödelprobe
Aussaat und Pflanzung
Den Boden mit Bokashi gut vorbereiten, siehe oben. Samen (z.B. Kartoffeln)
in verdünnter EM – A Lösung (1: 500) etwa eine halbe Stunde einweichen,
um sie mit EM – A zu ummanteln. Dies impft die Samen mit EM.
Saatgut beizen:
Saatgut Einweichzeit EM – A : Wasser
Kleine Saaten 30 Minuten 1 : 500
Mais 4 – 6 Stunden 1 : 500
Bohnen 24 – 48 Stunden 1 : 500
Danach das Saatgut trocknen lassen. Wenn sich das Saatgut mit dem Fingernagel
leicht eindrücken lässt, hat es die richtige Feuchtigkeit.
Vorbereitung des Bodens:
1. Bei eingesetzter Bodenwärme (über 8 C°) 200 Gramm – 1 kg Dünger-Bokashi
in den Boden flach einarbeiten.
Einarbeiten von Dünger-Bokashi 200 Gramm – 1 kg /m_
2. Nach dem Einarbeiten des Dünger–Bokashi muss die Erde mit einem
EM – A: Wasser – Gemisch von 1: 100 gegossen werden. Mikroorganismen
brauchen es feucht und warm.
Boden angießen mit EM – A: Wasser - 1: 100
3. Nach dem alles mit dem EM – A Gemisch begossen wurde, ist es nun wichtig,
die Erde mit Stroh, Heu oder einem Flies zu bedecken. Dies verhindert das
Austrocknen des Bodens.
4. Den Bodenorganismen muss man nun Zeit geben, damit sie den Boden aufbereiten
können, und damit sich der relativ niedrige pH-Wert vom Bokashi an den pH-Wert
des Bodens anpassen kann. Es vollziehen sich nun sehr wichtige Stoffwechsel-
vorgänge. Wird so ein Boden zu früh bepflanzt, kann der Keimling oder die junge
Pflanze durch den sauren pH-Wert schaden erleiden.
Bitte Vorsicht vor- und nach dem Setzen bzw. Säen
Nach dem Setzen oder Säen soll die Erde mit einer EM – A Lösung von 1:1000
gut gewässert werden, bis der Boden vollständig durchfeuchtet ist. Die Menge
spielt keine Rolle, solange bewässern bis der Boden vollständig nass ist.
Nach dem Setzen oder Säen mit EM – A 1:1000 gut wässern
Während der Wachstumsphase:
1. Abhängig von der Art der Pflanze, einen Monat lang jede Woche mit verdünnter
EM – A Lösung 1:1000 gießen. Häufigere Anwendung kann nicht schaden.
Am Anfang der Wachstumsphase die Abstände des Gießens verkürzen.
Wenn das Wachstum gut ist, Intervalle verlängern. Während des Wachstums
regelmäßig mit EM – A Lösung 1:1000 gießen
2. Bokashi kann als Dünger moderat eingesetzt werden. Nicht zuviel Bokashi
auf einmal. Bokashi nicht direkt auf die Pflanze, sondern ca. 10 – 15 cm
daneben einbringen.
Regelmäßige Gaben von Dünger – Bokashi ist gut für das Wachstum
3. EM – A niemals in höheren Konzentrationen als 1:100 ausbringen. Wegen des
tiefen pH-Werts von EM kann eine höhere Konzentration physiologische
Probleme oder gelbe Flecken auf den Blättern bewirken, insbesondere während Trockenphasen.
4. Eine Kombination mit chemischen Mitteln wird nicht empfohlen.
EM nicht in einer höheren Konzentration von 1:100 anwenden.
EM nicht mit chemischen Mitteln mischen.
Pflanzenschutz
Es gibt mehrere Möglichkeiten um mit Hilfe von EM die Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen. Dabei werden mit EM – A verschiedene Produkte hergestellt, die auf die Pflanze versprüht werden:
• FPE
• EM – 5
• EM 3-in-1
Die Rezepte zur Herstellung dieser Produkte befinden sich im Anhang.
Bokashi – Suppe
Die so genannte Bokashi – Suppe wird angewendet zur Blattdüngung und zum vertreiben von Insekten.
Beispiel
1. Gebe 5 kg Bokashi in einen wasserdurchlässigen Sack.
2. Lege diesen Sack 8 -12 Stunden in 50 Liter Wasser, damit Nährstoffe und
Mikroorganismen aus dem Bokashi herausgelöst werden.
3. Entferne den Sack und fülle nach dieser Zeit 450 Liter Wasser hinzu.
4. Gebe zu diesen 500 Litern Bokashi–Suppe 1 Liter EM–5 hinzu und verrühre sie gut.
5. Verspritze nun diese Suppe im Gewächshaus über die Beregnung innerhalb von
24 Stunden. Diese Bokashi – Suppe ist nicht lange haltbar.
Bokashi – Suppe mit EM - 5 zur Blattdüngung und Insektenvertreibung (1:500)
Anstatt Bokashi im Sack kann auch 1 Liter frischer Bokashi – Saft ins Wasser
gemischt werden (1: 500)
Fermentierter Pflanzenextrakt
Beim Fermentieren verschiedenster Pflanzen werden deren wirkungsvolle Inhaltsstoffe in EM – A gebunden um sie verdünnt auf die Pflanzen und den Boden zu sprühen.
Dabei können alle Pflanzen verwendet werden die voller Lebens- und Wuchskraft sind, auch Beikräuter (Unkräuter). Kräuter mit einem medizinischen Wert machen FPE noch wirkungsvoller.
Giftige Pflanzen sollen allerdings nicht verwendet werden.
Beispiel
Regelmäßiges versprühen von FPE zusammen mit EM – 5 in einer Konzentration von 1:100 im Abstand von 7 bis 10 Tagen fördert gesunde und kräftige Pflanzen und unterstützt sie zur Abwehr von Krankheiten und Schädlingen.
Durch die Zugabe von 0,1% Zuckerrohrmelasse als Haftungsmittel wird die Wirkung erhöht.
1 Liter FPE + 1 Liter EM – 5 + 0,5 Liter Melasse + 100 Liter Wasser
Das regelmäßige Besprühen der Pflanzen mit FPE + EM – 5 im Abstand von
7 – 10 Tagen in einer Konzentration von 1:100 ab Beginn der Wachstumsphase
unterstützt sie beim Abwehren von Krankheiten und Schädlingen.
Immer zum Morgentau, nach einem Regen oder auch nach Sonnenuntergang.
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Insektenschutz mit EM 3-in-1 (Isseki Sancho)
Für den Fall eines massiven Auftretens von schädlichen Insekten, gibt es die Möglichkeit durch das Fermentieren verschiedenster scharfer Gewürze, deren Wirkstoffe in EM – A zu binden und auf die Pflanzen in starker Verdünnung zu spritzen.
EM 3-in-1 sollte nur beim Auftreten von Schädlingen eingesetzt werden, da es auch Nützlinge schädigen kann.
Beispiel
Bei Insektenbefall EM 3-in-1 in einer Konzentration von 1:100 bis 1:500 in regelmäßigen Abständen auf die Pflanzen sprühen, bis die Insekten verschwunden sind.
Natürlich ist es auch möglich EM 3-in-1 + FPE + EM – 5 + EM – A zusammen in einer Mischung (1:100 – 1:500) z.B. wöchentlich auszubringen.
Mit dem Versprühen von EM 3-in-1 werden Insekten vertrieben. Nur bei Befall einsetzen, da es auch gegen Nützlinge wirksam ist.
EM 3-in-1 kann auch zusammen mit FPE + EM - 5 + EM – A ausgebracht werden.
Ernte
Nach dem Abernten sollte der Rest der Pflanzen, auch beschädigte oder kranke, auf dem Feld bleiben und in die Erde eingearbeitet werden. Man sagt dazu auch Flächenkompostierung.
Beispiel
Den Rest der abgeernteten Pflanzen zusammen mit geringen Mengen Bokashi in die aerobe Zone (5 – 15 cm) des Bodens einarbeiten.
Zusammen mit Stroh, Laub oder Grasschnitt mulchen und mit EM – A Lösung 1:100 reichlich wässern.
Das mulchen mit Stroh oder Gras ist eine wichtige Methode für:
• Erhalt der Bodenfeuchtigkeit
• Erhalt der Bodentemperatur
• Erhalt eines guten Umfelds für Mikroorganismen und auch EM
• Unterdrückung von Unkräutern
• Verhinderung von Erosion
• Verbesserung der physischen Bodenkonstitution
• Einbringen von organischem Material zur Ernährung der Bodenorganismen
Sehr wichtig, den Boden mit viel organischer Masse versorgen, Erntereste auf dem Feld lassen und zusammen mit Bokashi in den Boden graben. Mit Stroh oder Grasschnitt als Mulch bedecken und mit EM – A Lösung 1:100 großzügig wässern.
Bewässerung über Tröpfchenbewässerung oder Bewässerungsmatten
Die EM – Produkte können auch über automatische Bewässerungen gegeben werden. Es gilt hier nur zu beachten, dass sich manche Bakterien zu ihrem Schutz einschleimen, sollten irgendwelche Rückstände im Wasser sein. Dadurch kann es zu Verstopfungen des Systems kommen.
Sicherheitshalber sollte bei solchen Anlagen nur stoßweise EM zudosiert werden, damit das Leitungssystem die restliche Bewässerungszeit wieder gespült wird.
!!! Achtung !!!
Bei der automatischen Zugabe von EM in Bewässerungssystem besteht die Gefahr des Verschleimens des Systems und dadurch Verstopfungsgefahr der Düsen.
Nur stoßweise dafür konzentrierter EM zudosieren. Danach das System während des Bewässerns spülen.
Obstanbau
Aufzucht von Setzlingen:
Es ist wichtig, für die jeweiligen Umweltbedingungen und das entsprechende Management der entsprechenden Plantage die passende Sorte zu wählen. Ebenso wichtig ist es, Setzlinge von hoher Gesundheit und Qualität auszuwählen, da es teuer ist, Obstbäume zu ersetzen.
Bodenvorbereitung
• Im Herbst oder Frühjahr 300 – 1000 kg/ha Bokashi auf den Boden aufbringen
• großzügig mit EM-A Lösung 1:100 bewässern.
• Erde mit Stroh, Grasschnitt oder Laub bedecken
Wichtig, der zu bepflanzende Boden muss gründlich vorbereitet werden, da die Kulturen in der Regel länger am selben Platz bleiben (Dauerkultur). Mit Gründüngung und Bokashi genügend organisches Material in den Boden bringen.
Vor und nach dem Setzen
• In das Pflanzloch 1 Schaufel Bokashi geben und gut mit der Erde vermischen
• Nach dem Setzen die Erde mit Stroh, Grasschnitt oder Laub bedecken
• Alles großzügig mit einer EM-A :Wasser Lösung (1:500) gießen
Setzlinge gut wässern, mit EM-A Lösung 1:500. Erde mit Mulch bedecken.
Wachstumsphase (frostfreie Zeit)
• Regelmäßig mit einer EM-A Lösung 1:100 gießen
• Einmal pro Monat mit etwas Bokashi düngen
• Regelmäßig, alle 7 bis 10 Tage die Pflanzen zur Verminderung von Schädlingsbefall und Krankheiten mit EM-5 und FPE 1:100 besprühen
• Beim Auftreten von hartnäckigen Schädlingen EM 3-in-1 mit einer Konzentration von 1:100 auf die Pflanzen sprühen
Während der Vegetation die Pflanzen regelmäßig mit EM-5, FPE und EM-A besprühen um Schädlinge und Krankheiten in Schach zu halten. Immer am Abend oder früh morgens sprühen.
Möglichkeiten der Bokashi-Düngung bei größeren Bäumen
Vor allem im biologischen Obstbau ist es wichtig dem Wurzelraum organische Masse und Nährstoffe zuzuführen. Man legt dabei Depots an.
Beispiel 1:
In 15 – 20 cm tiefe Löcher wird der Bokashi als Vorrat eingegraben. Am äußeren Rand der Baumkrone werden 2-3 Löcher je m_ als Nährstoffdepot angelegt.
Beispiel 2:
Anlage eines Nährstoffdepots in Form eines Grabens
Nach der Ernte
Nach der Ernte ist es wichtig, die Wurzelscheibe mit Mulch zu bedecken, und die Pflanzen so für den Winter vorzubereiten. Dabei unbedingt beachten, dass das Mulchmaterial nicht zu nah am Stamm liegt. Es muss unbedingt ein Abstand von mind. 5 cm eingehalten werden, um Fäulnis des Stammes zu vermeiden.
Das Material großzügig mit einer EM-A Lösung von 1:500 wässern.
Gebrauchsanweisung zu EM
Was ist EM – 1?
EM – 1 oder im englischen auch Stock-EM genannt ist eine Grundkultur.
EM – 1 beinhaltet eine in Balance gebrachte Mischung verschiedenster regenerativ wirkender Mikroorganismen.
EM – 1 ist bei einer optimalen Lagerung mind.12 Monate haltbar.
EM – 1 sollte in einem dunklen Raum, bei Temperaturen zwischen 15 und 20 °C gelagert werden. Hohe Temperaturschwankungen, Sonnenlicht und starke elektrische Quellen vermeiden.
EM – 1 hat einen süß-sauren Geruch und Geschmack
(pH-Wert unter 3,7).
Die an der Oberfläche auftretenden weißen oder beigen Pilze sind nützlich für EM – 1.
EM – 1 kann auch direkt angewendet werden. Aus Kostengrüden empfehlen wir jedoch die Aufvermehrung zu EM – A. (A steht für Aufvermehrung oder Aktivierung).
Die Herstellung von EM – A
Was ist EM – A?
EM – A oder im englischen auch Muti-EM genannt ist aufvermehrtes EM – 1.
(Das A steht für Aufvermehrung oder Aktivierung).
EM – A wird zur Herstellung aller Folgeprodukte verwendet.
Einsatzbereiche von EM – A
• Pflanzenbau
• Tierhaltung
• Abwasserbehandlung
• Abfallbehandlung
• Hauhalt und Garten
Wie macht man EM – A?
Materialien
3 % gutes EM – 1, 3 % Zuckerrohrmelasse
(50 % Zuckergehalt = Rohrohrzuckermelasse)
94% Wasser guter Qualität. (Ohne Chlorzusatz)
Warmer Standort mit ca. 25 °C.
Anleitung
1. Löse die Melasse in gut warmen Wasser (50 – 60 °C).
2. Fülle den Behälter 4/5 mit Wasser auf. Die Temperatur sollte nun
ca. 38 °C betragen.
3. Gebe nun das EM – 1 zu dem Melasse – Wasser – Gemisch,
und rühre es gut ein.
4. Ein Luftpolster von ca. 15 % sollte bleiben, damit sich das CO-Gas
sammeln kann.
5. Verschließe den Behälter luftdicht, und schaffe eine Möglichkeit
das Gas abzulassen.
6. Stelle den Behälter zur Bebrütung an einen warmen Ort. (20 – 35 °C)
Kriterien für gutes EM – A
• EM – A ist fertig, wenn es riecht und schmeckt wie EM – 1
• Die Bebrütungstemperatur entscheidet über die Bebrütungsdauer.
(5 bis 14 Tage)
• Der pH-Wert sollte unter 3,7 liegen.
• EM – A sollte im günstigsten Fall bei ca. 15 °C gelagert werden.
• EM – A sollte in einem Zeitraum von längstens 4 Wochen verbraucht werden.
• Auf der Oberfläche hat sich eine Haut aus Hefen und Pilzen gebildet.
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Die Herstellung von EM – FPE
Was ist EM – FPE?
EM – FPE entsteht durch die Fermentation verschiedenster Pflanzen mit Hilfe von EM – A (Fermentiertes Pflanzen Extrakt). Durch den Fermentationsprozess enthält EM – FPE einen hohen Anteil an Bioaktiver Substanzen, Vitaminen, Hormonen und Enzymen. Diese wirken sehr positiv auf Pflanzen- und Bodengesundheit.
Die Herstellungskosten sind sehr gering wenn frohwüchsige Unkräuter mit einer starken Lebenskraft verwendet werden.
Die Verwendung von Kräutern mit einem medizinischen Wert erhöhen die Qualität und die Pflanzenstärkungseigenschaft von EM – FPE.
Giftpflanzen dürfen nicht verwendet werden.
Verwendung von EM – FPE
• Versprühen auf Pflanzen im Verhältnis 1: 100 bis 1: 500 mit Wasser vermischt.
• Versprühen auf den Boden zur Unterdrückung von Krankheiten im Verhältnis
1: 100 bis 1: 500 mit Wasser vermischt.
Wie macht man EM – FPE?
Materialien
3 % EM- A (Multi-EM) guter Qualität, 3 % Zuckerrohrrohmelasse (50 % Zuckergehalt)
Wasser guter Qualität ( ohne Chlorzusatz) mit einer Temperatur bei 20 – 25 °C.
Behälter voll mit frischen Unkräutern, Kräutern, Gemüse usw.
Anleitung
1. Fülle das Pflanzenmaterial (zerkleinert auf 2 – 5 cm Stücke) in einen
Behälter der luftdicht verschlossen werden kann. Der Behälter muss
min. zu 80 % mit Pflanzenmaterial gefüllt werden.
2. Löse die Melasse mit warmen Wasser auf, und gebe sie in den Behälter
3. Fülle ca. 20 °C warmes Wasser in den Behälter. Lasse einen Luftraum
von ca. 10 %, damit sich dort das entstehende CO_ sammeln kann.
4. Gebe das EM – A hinzu und rühre alles sorgfältig um.
5. Stelle den luftdicht verschlossenen Behälter an einen warmen Ort (20 – 35°C),
nicht direkt in die Sonne.
6. Rühre die Masse regelmäßig um, jeden 3.Tag, damit das Gas entweichen kann.
Kriterien für gutes EM – FPE
• Die Bebrütungstemperatur entscheidet über die Bebrütungsdauer
(ca. 2 Wochen)
• Günstigstenfalls liegt der pH-Wert unter 3,7
• An der Oberfläche hat sich ein Hefe- und Pilzgeflecht in Form
einer Haut gebildet.
• EM – FPE sollte innerhalb 2 Monate verwendet werde.
Herstellung von EM – 5
Was ist EM – 5?
• EM – 5 ist ein organisches Insektizid, es ist nicht giftig.
• EM – 5 wird zur Verhinderung von Krankheits- und Schädlingsbefall
bei Pflanzen eingesetzt.
• EM – 5 wird zur Verhinderung und zur Vertreibung von Insekten
bei Tieren eingesetzt.
• EM – 5 wird als biologische Kontrolle auch vorbeugend eingesetzt.
Verwendung von EM – 5
• EM – 5 in einer Verdünnung von 1:100 (EM – 5:Wasser) auf die Pflanzen sprühen.
• Mische EM – 5 mit EM 3-in-1 50/50 und verwende es vorbeugend.
Wie macht man EM – 5?
Materialien
10 % EM – A guter Qualität, 10 % Zuckerrohrrohmelasse (50 % Zuckergehalt),
10 % Essig (keine Essigessenz verwenden!), 10 % Alkohol ( mind. 40 %),
60 % Wasser (Trinkwasserqualität, nicht chloriert) mit ca. 25°C
Anleitung
1. Löse die Melasse mit ca. 50 – 60 °C warmen Wasser gut auf
und gebe sie in den Behälter.
2. Fülle den Behälter zu _ mit dem 25 °C warmen Wasser auf.
3. Gebe nun Essig und Alkohol in den Behälter und verrühre alles kräftig.
4. Gebe nun das EM – A hinzu. Es ist besser das EM – A erst als letztes
einzumischen, da der Alkohol dann bereits verdünnt ist, und so eine
eventuelle Schädigung der Mikroorganismen durch zu konzentrierten
Alkohol ausgeschlossen wird.
5. Alles gut miteinander vermischen.
6. Verschließe den Behälter luftdicht und stelle ihn an einen warmen Ort
(25°C), nicht direkt in die Sonne.
7. Sorge dafür, dass das entstehende Gas entweichen kann.
Kriterien für gutes EM – 5
• Die Bebrütungstemperatur entscheidet über die Bebrütungsdauer
(ca. 4 Wochen)
• EM – 5 ist fertig, wenn der strenge Melassegeruch verschwunden
und ein Alkoholgeruch entstanden ist.
• Der pH-Wert sollte um die 3,6 liegen.
• EM – 5 sollte innerhalb 6 Monaten verwendet werden.
• EM – 5 an Tieren mit Insektenbefall in 1:10 % Lösung anwenden.
Herstellung von EM – Insektizid oder EM 3-in-1
Was ist EM 3-in-1?
• EM 3-in-1 oder in Südafrika unter dem Namen Isseki-Sancho bekannt
ist ein sehr wirkungsvolles Insektizid auf organischer Basis.
• EM 3-in-1 beinhaltet bekannt stark wirkende, mit EM – A
fermentierte Gewürze.
• EM 3-in-1 sollte nur angewandt werden, wenn ein Problem besteht,
da es auch Nützlinge schädigen kann.
• EM 3-in-1 wird dennoch oft zusammen mit EM – 5 vorbeugend gespritzt.
Verwendung von EM 3-in-1
• EM 3-in-1 in einer Verdünnung von 1:100 (EM 3-in-1:Wasser)
auf die Pflanzen sprühen.
• Mische EM 3-in-1 mit EM -5 50/50 und verwende es vorbeugend.
Einsatzbereiche von EM 3-in-1
• EM 3-in-1 wird bei hohem Schädlingsdruck im Verhältnis 1: 100
auf die Pflanzen gesprüht.
• EM 3-in-1 kann gemeinsam mit EM 5 im Verhältnis 50:50 gespritzt werde.
Wie macht man EM 3-in-1?
Materialien
3 % EM – A guter Qualität
3 % Zuckerrohrrohmelasse (50 % Zuckergehalt)
85 % Wasser guter Qualität ( ohne Chlorzusatz) mit ca. 25 °C
2 % Chili
2 % Knoblauch
2 % Ingwer
2 % schwarzer Pfeffer ( 2. Wahl)
Sollte eines der angegebenen Gewürze lokal nicht zur Verfügung stehen, kann es mit einem Gewürz oder Kraut mit ähnlicher Wirkung ersetzt werden.
Anleitung
1. Gebe die Gewürze zerkleinert in einen Luftdicht verschließbaren Behälter
2. Vermische die Melasse und das EM – A mit dem warmen Wasser und fülle
den Behälter zu 85 % auf. Der verbleibende Leerraum dient als Luftpolster
damit sich das CO_ sammeln kann.
3. Verschließe den Behälter luftdicht, und stelle ihn an einen warmen
(25 °C) Ort, nicht direkt in die Sonne.
4. Sorge dafür, dass das Gas entweichen kann.
5. Es empfiehlt sich die Flüssigkeit in regelmäßigen Abständen zu verrühren,
damit das Gas besser entweichen kann.
Kriterien für gutes EM 3-in-1
• Die Bebrütungstemperatur entscheidet über Bebrütungsdauer
(2 – 4 Wochen)
• Ist EM 3-in-1 fertig sollte der pH-Wert unter 3,7 liegen.
• EM 3-in-1 sollte innerhalb 6 Monate verwendet werden.
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